Es blüht so grün, wenn…

Galerie

Diese Galerie enthält 12 Fotos.

… wenn der Schnee im Frühling schmilzt! Dann nämlich wagen sich einige wunderschöne Frühlingsblumen heraus -und wir können sie im … Weiterlesen

Die Alternative zu Weihnachtskeksen liegt auf 1918 Metern über dem Meer

Sonntag, 1. Advent…der Blick aus dem Fenster trüb, der Wetterbericht noch trüber. Was tun? Zum Skifahren liegt zu wenig Schnee, Kekse backen endet im Kekse essen…Rucksack gepackt, Wanderschuhe an und los geht’s!

Direkt von der Haustür Richtung Thaurer Zunterkopf ist das spontane Ziel, vielleicht, denn bei dem Wetter sieht man eh nicht viel…dachte ich!

Direkt von Thaur geht es über das Romedius – Kirchlein in den Haselbergsteig Richtung Thaurer Alm. Immer gerade hinauf führt dieser Steig, genau das Richtige um dem Nebel zu trotzen und die dicke Winterjacke nach 5min auszuziehen! 🙂 Viele waren hier an diesem Tag wohl noch nicht unterwegs, denn unzählige Spinnweben gilt es zu „durchgehen“.die-letzte-meter-im-schlungaufstieg-im-toerl-schlung

Die letzten 10 min bis zur Thaurer Alm folgt man dem Forstweg. Ca. 1 1/2h später immer noch keine Spur von einer Aussicht heute in das Inntal oder in die Tuxer Alpen. Nur eine dicke graue Nebelsuppe, sonst nix – ob ich wirklich raufgehen soll bis zum Zunterkopf?

An der Thaurer Alm angelangt, geht es weiter oberhalb der Thaurer Klamm Richtung Törl. Ein Hauch von Sonne – stehen bleiben, genießen, weitergehen!

die-wanderbegleiter-heute

Die Wanderbegleiter heute…

Steil hinauf über die Törlwiesen. Sicht gleich Null, zum Glück ist der Weg gut markiert und ein Versteigen kaum möglich. Links und rechts ein Knacken und Schnaufen – endlich treffe ich heute mal jemanden und dann auch noch ortskundige Gämse. 🙂

die-letzte-meter-im-schlung

Die letzten Meter im „Schlung“

                                                                                                                      Knapp vorm Törl wird die Sicht besser und ein Blick in das Halltal hinüber und auf die Wildanger– und Lattenspitze wird möglich. Leicht angezuckert blitzen sie immer wieder hervor, die ersten Aus –und Lichtblicke nach ca. zwei Stunden.

bettelwurf

Bettelwurf-Massiv

lattenspitze

Wildanger- und Lattenspitze

Vom Törl geht es rechter Hand in einen sichtbaren und markierten, aber unbeschilderten, Steig hinauf zum Thaurer Zunterkopf. (Achtung!! Hier nicht den unteren Pfad nehmen, der führt „nur“ zur Kaisersäule)

Noch ca. 20 min geht es zuerst steil, dann dem breitem Bergrücken entlang zwischen Latschen hindurch, auf das kleine Gipfelkreuz hinzu. Die Sonne kommt immer mehr zum Vorschein und kurz bevor ich oben ankomme, wird mir klar, dass ich hier nun zwischen Nebel und Wolken stehe!

Der perfekte Moment – am perfekten Ort – heute!

blick-richtung-sueden

 Die Sicht reicht auch heute (manchmal) hinüber zum Glungezer, Lafatscherjoch, Bettelwurf, Haller Zunterkopf, Lattenspitze, Wilde Bande Steig,…. nur nie ins Tal, denn dort liegt die dichte graue Nebeldecke!

haller-zunterkopf

Haller Zunterkopf

Genießen!

Nach einer Jause zwischen den Latschen in der Sonne und noch einmal den unerwarteten Ausblick genießen, geht es wieder hinunter. Heute denselben Weg, wie beim Aufstieg, denn für einen Abstecher zur Kaisersäule oder hinüber zum Haller Zunterkopf bleibt keine Zeit mehr – Weihnachtskekse und eine heiße Schokolade warten und schmecken nach 5 Stunden Frischluft umso besser!

 15168796_10207753930678269_7501180470112452041_o

Wanderung Blaue Seen – G´schriebener Stoan

Nach dem Motto „Morgenstund´ hat Gold im Mund´“ starten wir pünktlich um 8.30 Uhr ab Tulfes mit der Glungezerbahn in Tulfes. Wir, das sind Robert, Klaus, Sonja und Anita.

IMG-20160828-WA0019

Das Wanderquartett: Anita, Robert, Klaus und Sonja

Der Aufstieg mit den beiden Sesselliften entschleunigt uns endgültig – man hat das Gefühl, anschieben zu müssen (!) – und lässt uns die fantastische Aussicht auf Inntal und Karwendelgebirge so richtig genießen! In eineinhalb Stunden geht es von der Tulfein Alm über den Sommerweg bzw. Osthang auf den Glungezer Gipfel auf 2677m. Der Rundblick ist einfach nur schön!

IMG-20160828-WA0044

Am Glungezergipfel

20160828_120054

Schafe am Glungezer

Robert drängt zum Weitermarsch Richtung Grat über den Gamslahner Spitz´ weiter über das Kreuzjöchl, wo wir nach etwa einer halben Stunde Kraxelns über Stock und vor allem Stein zu den Blauen Seen absteigen. Eine Herde Schafe schaut uns ziemlich verdutzt an. Außer uns ist spätestens seit dem Gipfel kein Mensch mehr unterwegs.

Plötzlich sieht man vier Seen von oben, die sogenannten Blauen Seen, die im herbstlichen Licht zwar eher smaragdgrün ausschauen, aber in jedem Fall zu einem hochalpinen Bad auf 2240m einladen.

20160828_140342

Blaue Bergseen

Immerhin hat es hier oben noch 25 Grad. Nach insgesamt 2,5 Stunden haben wir uns unsere Jause wirklich verdient, unsere Haxen spüren wir auch, das Gehen auf Schieferplatten ist zwar nicht unbedingt angenehm aber dafür abenteuerlich und – einmal überstanden – ein Grund, stolz zu sein, es geschafft zu haben.

Bei Speck, Salami, Bergkäse und Bauernbrot, einem Zirbenschnapserl und Beerensaft lässt es sich leben… der Blick über die Seen Richtung Karwendelgebirge ist der Wahnsinn, die Wolken spiegeln sich im Wasser, es ist still, wir hören nur die Kolkraben und sind umgeben von einem Meer aus Disteln. Keine Menschenseele außer uns, und das an einem der stärksten Wandertage der Saison!

20160828_131822

Fantastisches Bergpanorama

Ein Stückerl weiter Richtung Zirbenweg kommen wir am sogenannten „G´schriebenen Stoan“ vorbei. Wir entdecken zwar Zeichen, die wirklich alt sein könnten, sind uns aber nicht sicher… Energie verspüren wir auf jeden Fall, ob die allerdings der guten Jause, dem traumhaften Wetter und der netten Gesellschaft zuzuschreiben ist oder wirklich dem Stein, bleibt wohl ewig ein Rätsel. 🙂

20160828_142342

Der „Gschriebene Stoan“

Nach einem Blick auf die Uhr machen wir uns auf den Weg. Ein „Galter“ rät uns zu einer Abkürzung hinauf und zurück zum Glungezer Steig. Nach weiteren 200 Höhenmetern sind wir wieder auf der Höh´ und gehen Richtung Neuner Spitz´ Boden weiter, hinunter auf den Zirbenweg, von wo wir ziemlich flott Richtung Tulfein Bergstation zurückmarschieren, um die letzte Bahn noch zu erwischen.

Freundlicherweise wartet der Liftangestellte auf uns und mit ihm sechs weitere Kollegen. Ein Dank der Glungezerbahn und ihrer Belegschaft! Ins Tal hätten wir es nach 6,5 Stunden reiner Gehzweit wohl nicht mehr geschafft…  vor allem Sonja, die auch noch beide Schuhsohlen verliert!

20160828_170320

Hilfe! Die Fußsohlen lösen sich!

Was für eine Hetz´! Sonja (un)chained… wir lassen den Tag gemütlich bei leckerem Kuchen und Kaffee im Larchenhüttl ausklingen. Heute werden wir sicher gut schlafen!

20160828_182351

…und ab sind sie…

Außergewöhnlich in den Alpen übernachten: Im Biwag auf 2.610 Meter Meereshöhe

Wanderer und Bergfreunde erwartet bei der Glungezerhütte in den Tuxer Alpen eine neue, ungewöhnliche Schlafmöglichkeit: Das Biwak-Schlaflager „Roman“ erweitert die Übernachtungsmöglichkeiten auf der beliebten Glungezerhütte.

Glungezerhütte Biwag

Das neue Biwag bei der Glungezerhütte, Tuxer Alpen, Tirol/Österreich (2.610 m Seehöhe)

Die bekannte Hütte des Alpenvereins Hall in Tirol liegt an einem international bedeutsamen alpintouristischen Kreuzungspunkt: Es passieren hier Wanderer des sehr beliebten Inntaler Höhenwegs, Fernwanderer der Routen Triest & Monaco (Via Alpina), München  & Venedig (Traumpfad), Garmisch & Cortina (Olympiaweg), Innsbruck & Brixen (Europaweg), Wilder Kaiser & Arlberg (Adlerweg) sowie Pilger auf der Wallfahrtsroute Absam nach Maria Trens bei Sterzing.

Glungezerhütte Biwag 2

„Das Interesse der Tagesgäste am Biwak ist enorm“, berichten Gerald Aichner vom Österreichischen Alpenverein und Hüttenwirt Gottfried Wieser, der auch die Biwag-Gäste mit seiner ausgezeichneten Küche begeistert.
Vom Glungezergipfel bietet sich Wanderern eine fantastische Panorama-Aussicht auf rund 500 Alpengipfel vom Großglockner bis Zugspitze, vom Karwendel bis zu den Dolomiten und der Wildspitze.

Im Winter gehört die Glungezerhütte neben der Lizumerhütte in der nahen Wattener Lizum zu den Fixpunkten für Skitouren-Geher. Mit eigener LVS-Trainingsanlage ausgestattet, bilden die Lawinenausbildung, Vorbeugung und das Training mit LVS-Geräten ein wichtiges Angebot.

0,0346 km² blaues, frisches Bergglück!

Möls See

Endlich ein warmer Sommertag am Wochenende. Nach kurzem Blick auf die Karte war klar, dass es heute kein Gipfel werden würde, sondern ein 16°C frischer Bergsee im hinteren Wattental – meine tierische Begleitung eingepackt und schon ging´s los!

13669306_10206976067912186_5886531352484463572_o

Meine Leckerlies dabei, dann bin ich startklar!

Mit Hundeleckerlies und Jause ausgerüstet, starteten wir vom Parkplatz Lager Walchen. Da es auf diesem Weg von Gebirgsbächen nur so wimmelt, ist die Runde Möls See eine perfekte Runde mit einem wanderfreudigen Hund im Sommer!

Kurz nach dem Kasernengebäude des Bundesheeres teilt sich der asphaltierte Weg. Hier weist uns ein Schild (eines der wenigen Schilder auf dieser Runde) den Weg nach rechts Richtung Mölser Niederleger und Mölser Hochleger. Flott geht es hinauf entlang des Forstweges. Schon bald säumen Zirben den Wegrand und kurz nach dem Mölser Niederleger wird der Blick zum Talschluss des Mölstals immer beeindruckender und malerischer.

14053701_10206976069312221_6014876656636661071_o

Talschluss mit Blick auf das Mölsjoch und hinten rechts die Naviser Sonnenspitze

IMG_5058

Blick hinaus auf das Karwendel

Nach gut 1 ¼ h erreichten wir den Mölser Hochleger. Hier den Abzweig zwischen den Almhütten hindurch nicht verpassen! Linker Hand führt der Weg nun an einem Bachlauf entlang steil hinauf zum Möls See.

IMG_5061

Die letzte Steilstufe hinauf zum Möls See

…in gut 20min brachten wir dieses etwas steilere Stück hinter uns…und schon war der Hund im See! 🙂

13962833_10206967897147922_9188905209792775870_o

Möls See – Zeit zum Rasten und Füße/Pfoten kühlen

Der Möls See liegt idyllisch eingebettet auf 2240m vor uns. Schnell waren die Schuhe ausgezogen und die Füße hineingestreckt. Brrrrrr herrrrrrrlich!!!

.

Am östlichen Ende des Möls Sees folgte noch ein Anstieg von 100hm hinauf auf die Mölser Scharte 2379m. Der 360° Ausblick von hier oben…unbezahlbar!

IMG_5079

Blick auf den Möls See und die Kette der Seekarspitze – Sunntiger – Malgrübler – Haneburger

Wer hier noch nicht genug hat, kann noch den Mölser Berg 2479m in Angriff nehmen. Im stetigen auf und ab leicht zu erreichen –  leider muss man einen Großteil des Weges wieder retour gehen.

Wir genossen an diesem Tag lieber noch einmal die Aussicht von hier oben. Jausnen und schauen kann man ja nie genug!

13923659_10206976112193293_5241194697946980511_o

Blick in die Stubaier Alpen mit ihren vielen Gletschern

Irgendwann mussten wir uns von der grandiosen Aussicht trennen und zur Lizumer Hütte absteigen. Entlang von Übungs-Schützengräben und Murmeltierbauten muss man den Weg teilweise suchen, aber auch das ein oder andere Murmeltier zeigt dem Wanderer manchmal wo es lang geht – oder eben nicht. 🙂

IMG_5118

Die imposanten Tarntaler Köpfe und der Lizumer Reckner

Ab der Lizumer Hütte führt der Zirmweg in einer knappen ¾ h zurück zum Parkplatz Lager Walchen. Die schattenspendenden Zirben taten nun wirklich gut. Und auch das ein oder andere Bächlein wurde noch einmal genutzt.

weg

Der Zirmweg hinaus zum Lager Walchen

 Falls ihr mal wieder in unserer Region unterwegs seid – mit oder ohne Hund – ist diese Runde wirklich empfehlenswert! Die reine Gehzeit beträgt ca 5h, je nach Verweildauer am See kann diese natürlich schnell überschritten werden! 😀

Hinweis: Man befindet sich in militärischem Sperrgebiet – bittet achtet auf Hinweistafeln und checkt vorab die Schießzeiten!

Neue Attraktionen am Piepmatzweg

Mit dem großen Piepmatz-Kinderfest wurde die Sommersaison 2016 am Vögelsberg eingeläutet: Knapp 1000 begeisterte Kinder und Erwachsene nutzten die Gelegenheit für einen Besuch des attraktiven Erlebnisweges.

Piepmatz Kletterburg

Piepmatz Kletterburg

 

 

 

Drei neue tolle Attraktionen warten am Piepmatzweg diesen Sommer. Die imposante Piepmatz-Kletterburg lässt die Herzen der kleinen Kletterfans höherschlagen. Über ein dichtes Kletternetz lässt sich der Gipfel der Kletterburg erstürmen. Für Adrenalin sorgt ebenfalls der Flying Piepmatz: Passend zum Namen können Kinder frei wie ein Vogel entlang des neuen Flying Piepmatz schweben. Herrlich ausspannen lässt es sich dagegen am neune Piepmatz Picknickplatz. An außergewöhnlichen Steintafeln und witzigen Holzsitzen lässt sich hier genüsslich eine kleine Jause genießen.

Flying Piepmatz

Flying Piepmatz

Der beliebte Piepmatzweg bietet darüberhinaus zwölf weitere Stationen entlang der Naturrodelbahn. Mittels themenbezogener Spielinstallationen wird die Legende vom Vögelsberg – also die Geschichte der Piepmatze und der Riesen – zum Leben erweckt.Wandern, Entdecken, Staunen, Spielen und die Natur erleben – lautet das Motto.

Piepmatz Picknick Platz

Piepmatz Picknick Platz

Der Aktivpark Vögelsberg bietet darüberhinaus unter anderem einen abwechslungsreichen Fitnessparcour, Nordic Walking – Strecken, die prähistorische Siedlung Himmelreich und den beliebten Historischen Rundwanderweg.

Aussichtsplattform Wattens

Aussichtsplattform Wattens

 

 

 

 

 

Zuletzt ein Geheimtipp: Keinesfalls verpassen sollte man einen Besuch auf der fantastischen Aussichtsplattform hoch über Wattens mit beeindruckenden Fernblick über das Inntal. Außerdem lässt sich eine spannende Zeitreise machen, da mittels historischer Aufnahmen die Siedlung Wattens im Jahre 1920 und heute aus der Vogelperspektive verglichen werden kann.

 

 

750 Jahre alte Zirbe ist der älteste Baum Tirols

 Viele von euch kennen sicher den Zirbenweg oberhalb von Hall und Innsbruck – er ist einer der beliebtesten Wanderwege im Inntal und auch sehr familienfreundlich. Alle Infos zum Zirbenweg gibt es hier. Doch was die meisten bis jetzt nicht wussen: Ein wahrer „Baum-Methusalem“ befindet sich unweit des Zirbenwegs!

Hoch über der mittelalterlichen Stadt Hall in Tirol befindet sich seit gut 750 Jahren die Heimat des ältesten lebenden Baumes in Tirol: die nicht über Wege zugängliche Zirbe steht inmitten der 26 Hektar großen Naturwaldzelle „Ampasser Kessel“ in unberührter Natur. Aufgrund der Unzugänglichkeit des Areals war das Gebiet über die Jahrhunderte für Holznutzung nicht interessant und blieb so glücklicherweise in ihrer Ursprünglichkeit erhalten.

Der älteste Baum Tirols steht nahe des Zirbenwegs.

Der älteste Baum Tirols steht nahe des Zirbenwegs.

Der außergewöhnliche Baum hat im Laufe seines Lebens eine große Anzahl von geschichtlichen „Großereignissen“ überdauert: Die Entdeckung von Amerika, die Erfindung des Buchdrucks, viele Kriege, den heroischen Andreas Hofer… die Liste könnte endlos fortgeführt werden. Er ist auch älter als das bekannteste Adelsgeschlecht Österreichs, die Habsburger. Unser Baum – Oldie wuchs bereits vor(!) der Gründung der Habsburger Dynastie im Jahre 1273 als junger Sprössling heran.

Der Baum ist seit den 1920er Jahren als Natudenkmal ausgezeichnet.

Der Baum ist seit den 1920er Jahren als Natudenkmal ausgezeichnet.

Vor knapp 90 Jahren wurde die Zirbe dann schon 1926 als Naturdenkmal ausgezeichnet. Der Baum beheimatet auch zahlreiche Pflanzenarten; so geben verschiedenartige Flechten, die für eine sehr reine Luftqualität sprechen, dem Methusalem ein archaisches Aussehen. Auch mehrere Spechtfamilien haben die 1.880 Meter hoch gelegene Zirbe mit ihren Nisthöhlen als Brutplatz auserkoren: Neben Buntspechten leben auch Schwarz- und Dreizehenspechte in dem unberührten Naturraum.

Familientipp: Aktivpark Vögelsberg mit Piepmatzweg

Heute möchte ich euch den Aktivpark Vögelsberg vorstellen – ein Geheimtipp für einen Familienausflug, bei denen alle auf ihre Kosten kommen!

Piepmatzweg_1

Der Aktivpark Vögelsberg besteht aus neun Freizeiteinrichtungen:

ganzjährig:

1 Piepmatzweg
2 Fitnessparcour
3 Nordic Walking
4 Himmelr

eich – prähistorische Siedlung und Aussichtsplattform
6 Historischer Rundwanderweg
7 Gasthaus Vögelsberg

nur im Winter:
7 Kleinliftanlage Vögelsberg
8 Naturrodelbahn
9 Stockschiessbahn

Die Einrichtungen im Aktivpark Vögelsberg im Detail:

1 PIEPMATZWEG
Wandern, Entdecken, Staunen, Spielen… und die Natur erleben. Das alles kann man am  Piepma

tzweg. Der Piepmatzweg ist ein interaktiver Spiel- und Themenweg für die ganze Familie. Auf 12 Stationen entlang der Naturrodelbahn wird hier mittels themenbezogener Spielinstallationen die Legende vom Vögelsberg – also die Geschichte der Piepmatze und der Riesen – zum Leben erweckt.

Gesamtlänge: ca 2 km
Höhenunterschied: ca 300 m
Gehzeit mit Kindern (ohne Spielzeit, die man aber unbedingt einplanen sollte): ca. eineinhalb Stunden

2 FITNESSPARCOUR

Auf sportwissenschaftlich erprobten Fitnessgeräten kann man hier verschiedene Bereiche des Körpers trainieren. Anweisungen in Wort und Bild erklären die korrekte Ausführung der Übungen. Bei den neun Stationen geht es um das Dehnen und Stärken wichtiger Muskelgruppen, das Schulen des Gleichgewichts und um die Bewegungskoordination – eine Fähigkeit, die vor allem bei Erwachsenen oft eine dringende Schulung notwendig hat 😉

3 NORDIC WALKING

Wir alle wissen, wie gesund Bewegung ist. Vielen ist aber Joggen, Mountainbiken und ähnlich „Schweißtreibendes“ zu anstrengend. Perfekt für alle, die entspannt aktiv sein wollen: Nordic Walking. Hier werden wie allgemein bekannt über 90% der Muskulatur bewegt. Die große landschaftliche Vielfalt am Aktivpark Vögelsberg ist wie geschaffen für diesen

Sport – hier gibt es sechs beschilderte Routen: für Anfänger und Fortgeschrittene:
1. „Naturrodelbahn“ Route
2. „Pipfl“ Route
3. „Wattenberger“ Route
4. „Hotter Stadl“ Route
5. „Schönrast Bodenhütte“ Route
6. „Historischer Rundwanderweg“

4 HIMMELREICH – PRÄHISTORISCHE SIEDLUNG UND AUSSICHTSPLATTFORM

Wer im Wattener Himmelreich vor den Ausgrabungen einer Siedlung aus prähistorischer Zeit steht und dann seinen Blick über Wattens schweifen lässt, dem kommen die inspirierendsten Gedanken…wer hat hier vor viertausend Jahren gelebt? Und wie haben es diese Menschen geschafft, dass ihre Siedlungen die langen Jahrhunderte überdauert haben?

Von der neu errichteten Aussichtsplattform beim Freilichtmuseum Himmelreich hat man einen besonders malerischen Ausblick auf Wattens und die umliegenden Berggipfel.Ausgrabungen

5 HISTORISCHER RUNDWANDERWEG

Was auch viele Einheimische nicht wissen: Kaum eine Region im Tiroler Inntal ist so reich an Kunstdenkmälern wie der Raum zwischen Volders und Wattens. Um die historisch wertvollen Sehenswürdigkeiten interessierten Besuchern näher zu bringen, wurde der ca. 10 Kilometer lange Historische Rundwanderweg angelegt.

TIPP: Beim Tourismusverband in Hall oder auch Wattens (Apfis Geschenkeboutique) kann man sich den kostenlosen Folder zum Historischen Rundwanderweg mit viele interessanten Hintergrundfakten holen.Schloss Friedberg

6 GASTHAUS VÖGELSBERG

Das Gasthaus Vögelsberg ist ein Traditionsgasthaus mit fast 200jähriger Geschichte. Es liegt direkt an der Kleinliftanlage Vögelsberg, ist Zielstation des Piepmatzweges und liegt unmittelbar am Start der beleuchteten Naturrodelbahn (im Winter) auf einem aussichtsreichen Plateau.

Frühjahr-, Sommer- und Herbstöffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 9.30–24.00 Uhr; Ruhetag: Montag und Dienstag;
Küchenöffnungszeit: jeweils von 11:30–14:00 Uhr und von 18:00–22:00 Uhr; Außerhalb der Küchenöffnungszeiten bieten wir Gschmackiges aus der Jausenecke und hausgemachte Kuchen.

1

Im Winter:

7 KLEINLIFTANLAGE VÖGELSBERG

Am Vögelsberg locken schneesichere Hänge, viel Sonne, frische Luft und urige Gemütlichkeit.
Für nächtliches Skivergnügen sorgt die neu errichtete Flutlichtanlage. Jeweils Dienstag, Mittwoch und Donnerstag hat der Skilift von 18.00 bis 21.00 Uhr geöffnet, Reservierungen der gesamten Anlage sind ebenfalls möglich.

Lift Vögelsberg2

8 NATURRODELBAHN

Eine Rodelpartie in der glitzernd-weißen Winterlandschaft – ein Traum in der kalten Jahreszeit, den die beleuchtete Rodelbahn (bis Mitternacht!) am Vögelsberg Tag wie Nacht möglich macht. In schneearmen Wintern (so wie im vorangegangenen) wird die Rodelbahn beschneit.Rodeln9

Ausgangspunkt: E-Werk in Wattens/ Swarovski-Werk 2 – Wattens
Höhenmeter: ca. 300 m
Streckenlänge: ca. 2 km
Gehzeit: ca. 1 Stunde
Kondition: gut
Schwierigkeit: anspruchsvoll – nur geübte Kinder sollten alleine fahren, sonst lieber mit Mama und Papa!
Einkehrmöglichkeit: Gasthaus Vögelsberg

9 STOCKSCHIESSBAHN – Gasthof Säge

Der Gasthof zur Säge liegt auf 1.000 m Seehöhe, von Wiesen, Wäldern und Bergen umgeben und liegt in unmittelbarer Nähe zur Lizum, dem Mölstal und Povers.

Der Familienbetrieb bietet gut bürgerliche Küche mit Tiroler Spezialitäten an. Das beliebte Wanderungen, Mountainbike- und Schitouren. Jeden Dienstag von Juni bis September ist die berühmte „Kaskrapfenparty“: Nach dem köstlichen Essen verlässt der Großteil der Besucher die gemütliche Gaststube mehr rollend als gehend! 😉

Adresse und Reservierung:Gasthof zur Säge
Hnr. 77, 6113 Wattenberg, Telefon:+43 5224 53173

Tirol mit lustigen Vierbeinern erwandern: Lamatrekking entlang duftender Almwiesen

(c)www.patotra.com

(c)www.patotra.com

Die Region Hall-Wattens im Herzen Tirols kann man jetzt auch mit Lamas erwandern: Hans Geissler vom Wattenberg bietet individuelle Touren, die von einigen Stunden bis zu mehreren Tagen dauern, in den Tiroler Alpen an. Auf etwa 1500 Metern Seehöhe geht es gemeinsam mit den exotischen Tieren entlang blühender Almwiesen, durch romantische Wälder und teilweise sogar über Panorama – Wanderwege. Dabei erzählt Hans Interessantes über seine „Lieblinge“ und warum Lamas seine große Leidenschaft sind. Der perfekte Urlaubsspaß für die ganze Familie!

Alle Infos zum Lamatrekking hier

Die Top Ten der schönsten Wanderungen im Herzen Tirol

Endlich ist das Wetter frühsommerlich und pünktlich zum Start der neuen Wandersaison haben wir uns Gedanken gemacht, wo man denn bei uns am besten wandern kann… und wir präsentieren: Die Top Ten der schönsten Wanderungen in der Region Hall-Wattens…

Jetzt NEU: In der  kostenlosen Freizeitführer – App der Region sind alle Wanderungen offline per GPS verfügbar! Hier gehts zum Download