Wiesenrock geht in die 10. Runde

(Gastbeitrag)- Angefangen hat alles 2007. Damals wollten vier junge Wattener mit einer angemessenen Feier Abschied nehmen von der geliebten Volksschulwiese. Ein Ort, den auch heute noch viele Menschen mit schönen Erinnerungen verbinden. Es wurde in Wattens ein nettes, kleines Fest auf die Beine gestellt. Die vier jungen Leute nennten das das ganze Wiesenrock. freitagswiese_(c)_thomas_schrott

Aus einmaligem Anlass als einmalige Veranstaltung geplant, gab es 2008 kein Festival. Schnell war jedoch klar, dass es mit diesem Projekt weitergehen muss. Darum wurde der Kulturverein Grammophon gegründet.

Heute – 10 Jahre später – ist Wiesenrock immer noch klein und fein. Ein Festival, das den Ortskern mit frischen Rhythmen und detailverliebtem Charme beseelt. Aus einer einmalig geplanten Abschiedsfeier wurde jedoch ein gemeinnütziges und nachhaltiges Musik-, Kunst- und Kulturfestival mit stetig zunehmender Strahlkraft, an dem über 100 junge Menschen mitwirken.

Wenn heute Wiesenrock passiert, geht es mittlerweile um mehr als gute Laune und gute Musik. Das Festival wurde zunehmend zum Ausdrucksmittel von jungen Menschen, die Initiative ergreifen, um ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten, sich einzubringen und den eigenen Aktionsradius für gesellschaftliche Mitbestimmung zu nutzen. Es ist ihr Knotenpunkt, der sie mit ihrer Heimatgemeinde verbindet.

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Wiesenrock schaffte somit Raum für spannende regionale KünstlerInnen und gestaltete ein Kulturprogramm, das berührt und Spuren hinterlässt.

Zur heurigen Feier des Zehnjahresjubiläums, am 11. und 12. August 2017, möchten die WiesenrockerInnen all das hochleben lassen. Es wird bestimmt wieder ein unvergessliches Erlebnis. Wir freuen uns jetzt schon auf erneute schwingende Hüften, fröhliche Stunden und strahlende Gesichter.

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Das Wiesenrock Lineup 2017:

Freitag 11.8.2017

Voodoo Jürgens

Voodoo Jürgens hat sich einen Fahrschein für jene Bim gekauft, die in die erste Liga österreichischen Pops fährt, ohne dabei Fendrich, Gabalier oder „tiafen Schmäh“-Pop im Sinn zu haben.voodoo_01
Mother’s Cake

„Psychedelisch, progressiv, düster und absolut tanzbar und funky“ (Eclipsed Magazin)

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Scheibsta & die Buben

Die Salzburger Band rund um den charismatischen Frontmann Scheibsta bildet eine willkommene und erfrischende Abwechslung in der heimischen Musiklandschaft.

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Vormärz

Untermalt von Indie-Pop, Synthie-Klängen und Post-Punk-Facetten, wird hier goldenes Glitter verstreut, während man mit einem Schiff die Donau entlang segelt und Tiefkühlpizza isst. Im Neoprenanzug.

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Samstag 12.8.2017
Garish

Man fühlt sich erwischt, erkannt, angesprochen. Der täglich
steigenden Ungewissheit, was die Zukunft alles mit sich bringen wird, lässt sich trotz düsterer Prognosen, Vorzeichen und Symbole nur mit Schritten nach vorn begegnen. In diesem Sinne: Komm, schwarzer Kater.

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Lilla
lilla: das ist verträumter, befreiend-melancholischer Pop. Das sind schwebende Gitarren, Drums und elektronische Sounds.lilla_c_daniela_gugler

Lola Marsh

Irgendwo zwischen Fleet Foxes und Ennio Morricone legte das Duo einen sensationellen Start auf internationalen Bühnen hin.

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Mainfelt

Folk Rock aus dem schönen Meraner Umland, von einer der erfolgreichsten Bands Südtirols.

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Yalta Club

Zwischen„Melancholia“ (Lars von Trier) und „La Route“ (Cormac de McCarthy), malt Yalta Club das Testament- Album einer abgestumpften menschlichen Gesellschaft, die auf einem Altar der Maßlosigkeit geopfert wurde – Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

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Lilla

lilla: das ist verträumter, befreiend-melancholischer Pop. Das sind schwebende Gitarren, Drums und elektronische Sounds.

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Faschingstreiben in Absam

Am Sonntag des großen Fasnachtsumzugs in Absam war ich als bekennender Faschingsfan natürlich dabei -und habe ein paar Bilder mitgebracht:

Und jetzt haben wir Hunger und Durst ….. auf zum Patschenball ! Juchuhui !! 🙂

Traumtag in Blau-Weiß

Wer kennt es nicht, diese tiefblauen Wintertage mit knietiefen, glitzernden, Pulverschnee. Dazu in der wärmenden Februarsonne vor der Alm sitzen, der Geruch nach Holz, das tropfende Taugeräusch der Eiszapfen….märchenhaft?!

Solch einen Tiroler Traumtag erhofften wir uns (den Pulverschnee hatten wir schon abgeschrieben) und genau diesen haben wir gefunden. Mit Pulverschnee!  Schnell sind an diesem Samstag die Schneeschuh und die Jause ins Auto geladen, denn die Berge rufen ziemlich laut!

Von Volders geht es noch ein gutes Stück mit dem Auto bergauf zum Parkplatz kurz oberhalb der Krepperhütte. Genug gesessen, genug gefahren, unsere Beine wollen gehen, der Wanderhund kann schon längst nicht mehr stillhalten und unser Kopf will hinauf in die Höhe. Bergluft schnuppern und zufrieden hinab schauen!

Ein kurzes Stück geht es entlang der Rodelbahn, bevor diese rechts liegen gelassen wird und man dem Wanderweg folgt. Die Möglichkeit über den Steig, der nach 5m hinter dem Parkplatz abzweigt, erscheint uns zu „glatt getreten“.

Im leichten Bergauf geht es nun eine gute Stunde durch den Wald, bis wir die ersten vielversprechende Ausblicke auf das Inntal erhaschen…weiter…schneller…wir wollen rauf!largoz

Der Wald lichtet sich mehr und mehr und wir erreichen das glitzernde Winterwunderland der Largozalmen. Eine Ansammlung mehrere kleiner Almhäuser, die sich geduckt an den Berg anschmiegen.

An den Largozalmen

Der Schnee hier oben ein TRAUM und kurz ist die warme Sonnenbank schon sehr verlockend, hier die nächsten Stunden einfach nur hocken zubleiben, die Aussicht zu genießen und sich die ersten Sommersprossen des Jahres einzufangen. Aber… der Hund ist noch nicht müde und wir sind hungrig auf Berg! 😉

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Der weitere Aufstieg

Die Schneeschuhe werden angeschnallt und stapfend geht es durch den reichlichen Schnee! Ein Pulvertraum, den wir wirklich nicht erwartet hätten! Stellenweise führt der Weg nun etwas steiler bergan, aber schon bald werden keine Gedanken mehr an die Mühen verschwendet, denn etwas anderes zieht uns an…der Ausblick der hier oben immer prächtiger und beeindruckender wird.

Besonders die Berge im hinteren Voldertal und der Bergrücken vom Glungezer südwärts mit ihren schneebeladenen Mulden, Hänge und Spitzen lassen uns staunen und kurz durchschnaufen.hinteres voler2

Der Ausblick wird immer verlockender

Weiter gehen nicht vergessen… zwischen den letzten Zirben hindurch steuern wir auf den Gipfelhang zu, der nun in einem weiten Linksbogen immer näher rückt. Die etwas steileren Hänge voller Schnee sollen für den Abstieg herhalten..

Nach knapp 3 Stunden heißt es BERG HEIL und es folgt ein glückliches Schweigen und Staunen, selbst der Hund scheint nun glücklich und zufrieden und genießt den Ausblick. 😀lagoz

Dieser Ausblick vom Largoz reicht vom Karwendel mit dem mächtigen Bettelwurf, weit hinauf ins Oberland und weit hinunter ins Unterland – bis zum Wilden Kaiser.

oben

Nach einer gemütlichen Rast voller Staunen und Schauen, folgt der wohlverdiente Abstieg. Ein Traum mit Schneeschuhen durch diesen Pulverschnee hinab zu rennen und diesen schlussendlich im Gesicht, unter der Kleidung und überall sonst zu haben!pulvertraum

Pulvertraum im Abstieg

Nun wartet die Sonnenbank vor der duftenden Almhütte und natürlich eine selbstmitgebrachte Jause. So lässt es sich leben!jause

Der weitere Abstieg folgt recht zügig der Aufstiegsroute.

Glücklich, müde und zufrieden… das machen halt doch nur die Berge!

Mit dem Profi auf der Piste

Dominic Ebenbichler weiß, was er macht, wenn er professionell Schwünge in den Schnee zieht. Der frühere Profisportler hat die höchste Skilehrerausbildung genossen, die man absolvieren kann, den Staatlich geprüften Skilehrer, und betreut als designierter Leiter der Schischule Glungezer Skikurse. Von Kindern über erwachsene Anfänger bis hin zu routinierten LäuferInnen ist alles dabei.

Dominic in action

Dominic gibt viele Kurse an der Kleinliftanlage Vögelsberg.

„Der Vögelsberg eignet sich perfekt für alle Könnensstufen. Oben ist er eher anspruchsvoll und damit ideal für Fortgeschrittene, während er weiter unten flacher wird und somit gut für Kinder und Anfänger befahrbar. Außerdem ist es ein sehr sonniges Gebiet.“

Ideal ist auch die Erreichbarkeit: „Kaum zu glauben, aber es stimmt: Von Hall in Tirol aus steht man in unter 10 Minuten auf den Skiern.“

Ski with the Pro

Ein besonderes Angebot wissen vor allem fortgeschrittenere FahrerInnen zu schätzen: Den Kurs „Skiing with the Pro“: Jeden Donnerstag um 19 Uhr hat man die Möglichkeit, ein professionelles Techniktraining mit Dominic am Vögelsberg zu erleben.

„Diese Trainingseinheit ist ideal für Profis oder SkifahrerInnen, denen der letzte technische Schliff fehlt. Durch die kleine Gruppengröße –  min. drei, max. sechs Personen – kann ich optimal auf jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin eingehen und sie individuell betreuen.“

Das komplette Kursprogramm der Schischule Glungezer auf einen Blick

Nachfolgend sind alle Kurse, die bei der Schischule Glungezer am Vögelsberg buchbar sind, übersichtlich aufgelistet:

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 Über die Schischule Glungezer

DIE Schischule mit Tradition – seit 1964!

Dennoch sind wir immer am neuesten Stand der Ausbildung und der Skitechnik und versuchen Ihnen das Skifahren mit Leichtigkeit und Spass zu vermitteln. Lernerfolg garantiert!

Unser gesamtes Team freut sich darauf, die neuesten Techniken zu zeigen, alle Fragen zu beantworten und in jeder Hinsicht kompetent zu beraten.

Kontakt und Kursbuchung:

Schischule Glungezer

www.schischule-glungezer.at

office@schischule-glungezer.at

Tel.: +43 699 18 10 68 73

 

 

 

Einzigartiges Swarovski-Lichtfestival lässt die dunkle Jahreszeit erstrahlen

Es soll ja Menschen geben, denen der Lichtmangel im Winter aufs Gemüt schlägt. Das muss aber ab Ende Januar nicht mehr sein, denn die Swarovski Kristallwelten, die sowieso das ganze Jahr über für Funkeln und Glitzern sorgen, haben sich für die dunkle Jahreszeit etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Dann nämlich verwandelt eine einzigartige Licht- und Lasershow, das Lichtfestival, den Garten der Kristallwelten in eine mystische Welt aus Licht und Klang.

Im Rahmen des Lichtfestivals erstrahlen nach Sonnenuntergang vier einzigartige Installationen vor einem perfekt abgestimmten Soundkonzept. Das Spektakel eröffnet Besuchern eine Welt der Gegensätze, in der Licht auf Schatten, Stille auf Klang und Natur auf Technik treffen.

Das Künstlerkollektiv „phase7 performing.arts“ unter der künstlerischen Leitung von Sven Sören Beyer zeichnet für die Konzeption des überdimensionalen Gesamtkunstwerks aus Licht und Klang verantwortlich.

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„Sobald es dunkel wird, wird der Garten des Riesen zu einer surrealen Landschaft voller Poesie und Überraschungen, die Groß und Klein in ihren Bann zieht“, beschreibt Carla Rumler, Cultural Director Swarovski, das außergewöhnliche Event.

Schwarzlichtdisco im Spielturm
Familien erwartet an drei Wochenenden während dem Lichtfestival ein besonderes Highlight: Der Spielturm verwandelt sich an vier Tagen (4., 10., 11. und 18. Februar) ab 16:30 Uhr in eine Schwarzlichtdisco, die nicht nur für Kinder einiges zu bieten hat. Zu angesagten Sounds zeigen professionelle Tänzer den kleinen und großen Besuchern trendige Hip-Hop-Moves. UV-Schminkstifte und -Seifenblasen, Neon-Tapes für coole Outfits und Knicklicht-Armbänder in knalligen Farben lassen Kinderherzen höher schlagen und machen aus einfachem Diskotanzspaß ein unvergessliches Erlebnis. Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre frei (Eintritt für Erwachsene: 9,50 Euro).

Kulinarik im Daniels Kristallwelten. Café & Restaurant
Auch für Speis und Trank ist während des Lichtfestivals natürlich gesorgt: im hervorragenden „Daniels Kristallwelten.Café & Restaurant“ kann die spektakuläre Lichtshow mit einer Tasse Punsch oder Tee direkt im Garten bestaunt werden. Am Wochenende gibt es bis 23 Uhr eigens für das Lichtfestival kreierte 3- oder 4-Gang Erlebnismenü (wahlweise auch einzelne Gänge). Das Menü greift das Thema der Lichtspiele auf und wird die Gäste neben geschmacklichen Highlights auch mit diversen Effekten überraschen. Dabei spielt der Küchenchef mit Licht, Rauch, Farben und geschmacklichen Effekten. Darüber hinaus steht das à la carte Menü zur Auswahl.

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Technische Highlights
 ca. 500 Scheinwerfer
ca. 1.000.000 Lumen Lichtstärke = mehr als 700 handelsübliche 100-Watt Glühlampen
ca. 5.000 Meter Kabel = 15 Umrundungen eines Fußballfeldes
ca. 120 Tonnen Material in 3 LKWs angeliefert

Alle Informationen zum Lichtfestival unter kristallwelten.com/lichtfestival

 

Die Alternative zu Weihnachtskeksen liegt auf 1918 Metern über dem Meer

Sonntag, 1. Advent…der Blick aus dem Fenster trüb, der Wetterbericht noch trüber. Was tun? Zum Skifahren liegt zu wenig Schnee, Kekse backen endet im Kekse essen…Rucksack gepackt, Wanderschuhe an und los geht’s!

Direkt von der Haustür Richtung Thaurer Zunterkopf ist das spontane Ziel, vielleicht, denn bei dem Wetter sieht man eh nicht viel…dachte ich!

Direkt von Thaur geht es über das Romedius – Kirchlein in den Haselbergsteig Richtung Thaurer Alm. Immer gerade hinauf führt dieser Steig, genau das Richtige um dem Nebel zu trotzen und die dicke Winterjacke nach 5min auszuziehen! 🙂 Viele waren hier an diesem Tag wohl noch nicht unterwegs, denn unzählige Spinnweben gilt es zu „durchgehen“.die-letzte-meter-im-schlungaufstieg-im-toerl-schlung

Die letzten 10 min bis zur Thaurer Alm folgt man dem Forstweg. Ca. 1 1/2h später immer noch keine Spur von einer Aussicht heute in das Inntal oder in die Tuxer Alpen. Nur eine dicke graue Nebelsuppe, sonst nix – ob ich wirklich raufgehen soll bis zum Zunterkopf?

An der Thaurer Alm angelangt, geht es weiter oberhalb der Thaurer Klamm Richtung Törl. Ein Hauch von Sonne – stehen bleiben, genießen, weitergehen!

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Die Wanderbegleiter heute…

Steil hinauf über die Törlwiesen. Sicht gleich Null, zum Glück ist der Weg gut markiert und ein Versteigen kaum möglich. Links und rechts ein Knacken und Schnaufen – endlich treffe ich heute mal jemanden und dann auch noch ortskundige Gämse. 🙂

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Die letzten Meter im „Schlung“

                                                                                                                      Knapp vorm Törl wird die Sicht besser und ein Blick in das Halltal hinüber und auf die Wildanger– und Lattenspitze wird möglich. Leicht angezuckert blitzen sie immer wieder hervor, die ersten Aus –und Lichtblicke nach ca. zwei Stunden.

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Bettelwurf-Massiv

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Wildanger- und Lattenspitze

Vom Törl geht es rechter Hand in einen sichtbaren und markierten, aber unbeschilderten, Steig hinauf zum Thaurer Zunterkopf. (Achtung!! Hier nicht den unteren Pfad nehmen, der führt „nur“ zur Kaisersäule)

Noch ca. 20 min geht es zuerst steil, dann dem breitem Bergrücken entlang zwischen Latschen hindurch, auf das kleine Gipfelkreuz hinzu. Die Sonne kommt immer mehr zum Vorschein und kurz bevor ich oben ankomme, wird mir klar, dass ich hier nun zwischen Nebel und Wolken stehe!

Der perfekte Moment – am perfekten Ort – heute!

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 Die Sicht reicht auch heute (manchmal) hinüber zum Glungezer, Lafatscherjoch, Bettelwurf, Haller Zunterkopf, Lattenspitze, Wilde Bande Steig,…. nur nie ins Tal, denn dort liegt die dichte graue Nebeldecke!

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Haller Zunterkopf

Genießen!

Nach einer Jause zwischen den Latschen in der Sonne und noch einmal den unerwarteten Ausblick genießen, geht es wieder hinunter. Heute denselben Weg, wie beim Aufstieg, denn für einen Abstecher zur Kaisersäule oder hinüber zum Haller Zunterkopf bleibt keine Zeit mehr – Weihnachtskekse und eine heiße Schokolade warten und schmecken nach 5 Stunden Frischluft umso besser!

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Es weihnachtet schon sehr… am schönsten Adventmarkt Tirols

Na ja, Schönheit ist bekanntlich Geschmackssache. Wobei, der Adventmarkt in Hall in Tirol wurde schon von sehr vielen Leuten so bezeichnet. Warum? Ein paar Gründe fallen mir gleich ein:

Er ist nicht überlaufen. Im Gegensatz zu anderen vorweihnachtlichen Märkten, etwa in größeren Städten, ist der Adventmarkt in Hall stets gut besucht, aber es kommt nie ein Gefühl von Enge auf. Okay, vielleicht am Tag des Nikolauseinzugs. Aber da gehört es ja auch dazu, mit Vorfreude und vielen anderen zusammen auf das Kommen des Nikolaus und seiner Engels – und Hirtenschar zu warten, oder? 😉

Der Obere Stadtplatz in Hall erleuchtet zur Weihnachtszeit besonders festlich.Die täglich wechselnden StandbetreiberInnen. Ich persönlich kennen keinen anderen Adventmarkt, wo das der Fall ist. Die Stände am Haller Adventmarkt werden abwechselnd von verschiedenen StandbetreiberInnen geführt, so dass man auch nach einem mehrmaligem Besuch immer noch etwas Neues entdeckt.

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Das Rahmenprogramm. Hier könnte ich ins Schwärmen kommen. Denn neben dem sowieso obligatorischen Kiachl-Essen und Glühwein-Kosten gibt das Programm, das täglich am Haller Adventmarkt geboten wird, ganz schön was her. Vom Geschichten erzählenden Bergflunkerer über das Briefeschreiben an das Christkind bis hin zur Winterfeuershow, den zahlreichen musikalischen Einlagen und dem Streichelzoo, hier herrscht immer ein reges Treiben. Verkürzt besonders für Kinder die Zeit bis zum großen Weihnachtstag!

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Handgemachte Kostbarkeiten. In Hall herrscht nicht Kitsch und Kommerz vor, es regiert die Kreativität, gepaart mit viel Liebe, die kleine Produktschätze entstehen lässt. Es ist ausdrücklich nicht vorgesehen, Waren „Made in China“, sondern regionale, selbstgemachte, nachhaltige Produkte anzubieten. Das kann handgeschöpftes Papier sein, besonders kuschelige Lammfellschühchen für Babies oder auch regionale Käseprodukte. Als BesucherIn kauft man hier gerne, originell und mit gutem Gewissen ein.

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Die ideale Verkehrsanbindung. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelangt man in nur 10 Minuten von Innsbruck nach Hall. Aber auch mit dem Auto fährt man über die Autobahnabfahrt „Hall-Mitte“, ist dann innerhalb kurzer Zeit in der Stadt und kann sogar für 1 Stunde kostenlos in den Tiefgaragen der Stadt parken. Von dort aus ist es nur ein Katzensprung bis zum Oberen Stadtplatz.

Tipp: Gäste der Region mit gültiger Gästekarte nutzen das Busnetz innerhalb der Region kostenlos! Dann kann man auch getrost ein Gläschen Glühwein mehr genießen… 😉hall-in-tirol_winter-1

Das Angebot rund um den Adventmarkt. Absolut erwähnenswert ist das große Shopping- und Kulinarikangebot rund um den Oberen Stadtplatz und in der ganzen Altstadt. Wer auf dem Markt nicht fündig geworden ist – in den liebevoll gestalteten Geschäften wird er es sicher!

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Öffnungszeiten des Adventmarktes Hall in Tirol

25. November bis 24. Dezember 2016

Montag bis Freitag von 15 bis 20 Uhr
Samstag von 10 bis 20 Uhr
Sonntag von 13 bis 20 Uhr
Die Gastronomie ist jeweils bis 21 Uhr geöffnet.

Am 24. Dezember hat der Markt von 10.00 bis 13.00 Uhr geöffnet.

Ein zauberhaftes Märchen in einer kristallinen Wunderwelt

gesicht-kleiner-prinzFast jeder hat das berühmte Buch schon einmal gelesen oder kennt ein Zitat daraus: Der kleine Prinz von Antoine Saint-Exupéry ist ein Klassiker wie kaum ein anderes Buch. Nachdem seit 2015 auch Theateradaptionen aufgeführt werden dürfen, hat sich die Kolpingbühne Wattens an den Stoff gewagt und ein mitreißendes Kinder- und Jugendtheaterstück daraus gemacht, dass alle Altersgruppen ansprechen soll. Besonders ist der Aufführungsort: Die Swarovski Kristallwelten.

Die Kolpingbühne Wattens, die für die Umsetzung verantwortlich zeichnet, wählt hierbei einen ganz einfachen Ansatz: Kinder selbst bestimmen, wie das Stück gespielt wird. Rund dreißig Kinder arbeiteten im Vorfeld der Aufführung in Theaterworkshops und Proben an einer neuen Interpretation des Stücks. Das Ergebnis ist ein buntes, frisch präsentiertes Gesamtkunstwerk, das durch seinen modernen Märchencharakter wie geschaffen ist für den Aufführungsort in den Swarovski Kristallwelten – selbst eine moderne Märchenwelt.

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Markus Plattner, pädagogischer und künstlerischer Leiter sowie Regisseur von „Der kleine Prinz“ sagt: „In den Swarovski Kristallwelten zu inszenieren war immer schon ein großer Wunsch von mir. Die Zusammenarbeit der Spielfeste mit der Kolpingbühne Wattens ist eine nicht nur im künstlerischen Sinne fruchtbringende Bereicherung. Ziel ist es, Menschen in allen Bereichen der darstellenden Kunst die Möglichkeit zu geben, sich unter professioneller Leitung künstlerisch zu erfahren und auszudrücken.“

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Regisseur Markus Plattner

Im Gegensatz zum „herkömmlichen Theater“ verzichten die Spielfeste zur Gänze auf ein „hierarchisches“ Besetzungssystem wie Hauptrollen oder Nebenrollen, Castings oder die klassische 3-Akt Dramaturgie eines Stückes. Jedes Kind hat die Wahl, welche Tätigkeit oder welche Rolle er spielen oder ausfüllen will. Deshalb erinnern die Aufführungen der Spielfeste an eine künstlerische Performance mit Themen, die den Bedürfnissen und Ideen der TeilnehmerInnen entsprechen.

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Drei kleine „Prinzessinnen“

Die Premiere des Theaterstücks findet am Freitag, den 28. Oktober 2016  um 19:30 Uhr statt.

Weitere Termine:
29. Oktober sowie 04., 05., 06., 09., 11., 12. und 13 November 2016 jeweils ab 19:30 Uhr

Tickets:
Homepage:      www.kolpingbuehne-wattens.at
Vorverkauf:     Ideal Tours, Dr. Karl-Stainer-Straße 4, 6112-Wattens

Preise:
Kinder bis 3 Jahre:      frei
4 bis 17 Jahre:             €  8,-
ab 18 Jahre:                 € 15,-

Beeindruckende Herbstwanderung auf’s Issjöchl

Am Samstag um acht Uhr morgens starten wir, noch bei leichtem Nebel im Tal unsere Tour auf’s Issjöchl. Taleinwärts im Wald, anfangs parallel der ehemaligen Mautstraße, dann neben dem erfrischenden Gebirgsbach  wandern wir über den Knappensteig bis nach St. Magdalena.

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Das malerisch gelegene St. Magdalena

Wir halten immer wieder Ausschau mit unseren Ferngläsern nach Gämsen, aber noch will sich keine zeigen. Gut gestärkt mit Jause und Getränken geht es ca. eineinhalb Stunden weiter über einen wildromantischen Bergweg  bis zum Issanger. Jeder ist beeindruckt von der atemberaubenden Schönheit dieser Hochebene. Ein wahres Naturschauspiel und eine, wegen dem perfekten Herbstwetter fast schon kitschige Kulisse.

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Wir bewundern Wiesen voller Herbstzeitlosen, Disteln, Bergflockenblumen, Schwalbenwurzenzian, verschiedene Beeren und vieles mehr, auch Gämsen zeigen sich uns immer wieder.

Nach unserer zweiten kurzen Rast am Issjöchl geht es fast nur mehr bergab, vorbei am König Max – Stollen bei den Herrenhäusern. Wir kehren auch kurz in die Obleitner – Kapelle ein, benannt nach ihrem Gestalter, dem bekannten Haller Bildhauer Karl Obleitner. Hier wacht die Heilige Barbara aber schon viel länger als Schutzpatronin aller Bergleute über das Salzbergwerk und die dort Beschäftigten.

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Die Obleitner-Kapelle beim König-Max-Stollen im Halltal

Danach geht es zurück nach St. Magdalena und über den Knappensteig retour zum Ausgangspunkt.

Um 14 Uhr sind alle glücklich und zufrieden wieder im Tal, beeindruckt von der wunderbaren Tiroler Bergwelt!

Die Route im interaktiven Ortsplan

 

 

Wanderung Blaue Seen – G´schriebener Stoan

Nach dem Motto „Morgenstund´ hat Gold im Mund´“ starten wir pünktlich um 8.30 Uhr ab Tulfes mit der Glungezerbahn in Tulfes. Wir, das sind Robert, Klaus, Sonja und Anita.

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Das Wanderquartett: Anita, Robert, Klaus und Sonja

Der Aufstieg mit den beiden Sesselliften entschleunigt uns endgültig – man hat das Gefühl, anschieben zu müssen (!) – und lässt uns die fantastische Aussicht auf Inntal und Karwendelgebirge so richtig genießen! In eineinhalb Stunden geht es von der Tulfein Alm über den Sommerweg bzw. Osthang auf den Glungezer Gipfel auf 2677m. Der Rundblick ist einfach nur schön!

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Am Glungezergipfel

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Schafe am Glungezer

Robert drängt zum Weitermarsch Richtung Grat über den Gamslahner Spitz´ weiter über das Kreuzjöchl, wo wir nach etwa einer halben Stunde Kraxelns über Stock und vor allem Stein zu den Blauen Seen absteigen. Eine Herde Schafe schaut uns ziemlich verdutzt an. Außer uns ist spätestens seit dem Gipfel kein Mensch mehr unterwegs.

Plötzlich sieht man vier Seen von oben, die sogenannten Blauen Seen, die im herbstlichen Licht zwar eher smaragdgrün ausschauen, aber in jedem Fall zu einem hochalpinen Bad auf 2240m einladen.

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Blaue Bergseen

Immerhin hat es hier oben noch 25 Grad. Nach insgesamt 2,5 Stunden haben wir uns unsere Jause wirklich verdient, unsere Haxen spüren wir auch, das Gehen auf Schieferplatten ist zwar nicht unbedingt angenehm aber dafür abenteuerlich und – einmal überstanden – ein Grund, stolz zu sein, es geschafft zu haben.

Bei Speck, Salami, Bergkäse und Bauernbrot, einem Zirbenschnapserl und Beerensaft lässt es sich leben… der Blick über die Seen Richtung Karwendelgebirge ist der Wahnsinn, die Wolken spiegeln sich im Wasser, es ist still, wir hören nur die Kolkraben und sind umgeben von einem Meer aus Disteln. Keine Menschenseele außer uns, und das an einem der stärksten Wandertage der Saison!

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Fantastisches Bergpanorama

Ein Stückerl weiter Richtung Zirbenweg kommen wir am sogenannten „G´schriebenen Stoan“ vorbei. Wir entdecken zwar Zeichen, die wirklich alt sein könnten, sind uns aber nicht sicher… Energie verspüren wir auf jeden Fall, ob die allerdings der guten Jause, dem traumhaften Wetter und der netten Gesellschaft zuzuschreiben ist oder wirklich dem Stein, bleibt wohl ewig ein Rätsel. 🙂

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Der „Gschriebene Stoan“

Nach einem Blick auf die Uhr machen wir uns auf den Weg. Ein „Galter“ rät uns zu einer Abkürzung hinauf und zurück zum Glungezer Steig. Nach weiteren 200 Höhenmetern sind wir wieder auf der Höh´ und gehen Richtung Neuner Spitz´ Boden weiter, hinunter auf den Zirbenweg, von wo wir ziemlich flott Richtung Tulfein Bergstation zurückmarschieren, um die letzte Bahn noch zu erwischen.

Freundlicherweise wartet der Liftangestellte auf uns und mit ihm sechs weitere Kollegen. Ein Dank der Glungezerbahn und ihrer Belegschaft! Ins Tal hätten wir es nach 6,5 Stunden reiner Gehzweit wohl nicht mehr geschafft…  vor allem Sonja, die auch noch beide Schuhsohlen verliert!

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Hilfe! Die Fußsohlen lösen sich!

Was für eine Hetz´! Sonja (un)chained… wir lassen den Tag gemütlich bei leckerem Kuchen und Kaffee im Larchenhüttl ausklingen. Heute werden wir sicher gut schlafen!

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…und ab sind sie…