Ausblick. Weitblick. Tiefblick.

Atemberaubende Tiefblicke und Einblicke in das Karwendel, in die Region Hall- Wattens, zur Stadt Innsbruck, in das Wipptal, Stubaital und das Inntal sollten uns erwarten. Und obwohl wir viel in den Bergen unterwegs sind, war dieses sicherlich eine der Wanderung, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird und von der wir lange zehren…. Wir, das sind an diesem Tag 6 Wanderer und unser Wanderhund Basil.

Gestartet sind wir mit der Nordkettenbahn in Innsbruck. Der Himmel strahlend blau waren wir an diesem Tag nicht die einzigen, aber einige der wenigen mit Bergschuhen und Wanderrucksack. 😉 Bis zum Hafelekar lassen wir uns hochgondeln, danach geht es gleich in östlicher Richtung endlich los… Der Goethe Weg!

Goetheweg

Am Goethe Weg

Immer wieder lassen uns die fantastischen Tiefblicke eine Pause einlegen. Kaum satt sehen können wir uns an dieser Vogelperspektive.

Goetheweg (1)

Tiefblick in das Inntal

Nach einer guten halben Stunde wechselt der Weg dann auf die Nordseite der Karwendelkette und mit ihm wechselt auch der Ausblick. Ein schroffer, felsiger, grauer Karwendelgipfel reiht sich an den Nächsten.

Goetheweg (7)

Irgendwo im Karwendel

Die rauhen Berge, der blaue Himmel, das Grün der Latschen und Wiesenflächen in dem sie enden… wir könnten es nicht schöner malen und Goethe hätte es nicht schöner in einem Gedicht verfassen können.

Goetheweg (2)

Um die Mandlspitz herum

Wüssten wir nicht, dass wir noch ein gutes Wegstück vor uns hätten, wir würden ewig stehen bleiben und staunen. Hinter jeder Kurve, jedem Aufstieg und jeder Schutthalde ein neuer atemberaubender Ausblick!

Ein letzter Anstieg erwartet uns zur Mandlscharte. Von hier schauen wir nun in die grüne Pfeis, die schroffe Arzler Scharte, auf Innsbruck und auf die Nordseite der steil aufragenden Rumerspitze mit ihrem mächtigen Westgrad. Eine ganze Weile machen wir es uns nach dem kurzen Abstieg von der Scharte im Grün der Pfeis gemütlich. Kräfte tanken, ausruhen, staunen…

Goetheweg (8)

Abstieg von der Mandlscharte

Goetheweg (10)

Von hier könnte man in 40min zur Pfeishütte absteigen, aber wir wollen heute lieber die schwindelfreien Bergsteiger auf dem Westgrad der Rumerspitze beobachten und weiter staunen.

Goetheweg (3)

Die Rumerspitze

Goetheweg (4)

Arzlerscharte

Goetheweg (9)

Oberhalb der Pfeis queren wir die Rumerspitze in ihrer nordseitigen Flanke…

Goetheweg (11)

Entlang der Rumerspitze

… bis wir nach ca 40min zum Kreuzjöchl kommen. Der Tagesgipfel wenn man so will, mit gigantischen Ausblicken!

Goetheweg (5)

Blick Richtung Stempeljoch

Vom Kreuzjöchl steigen wir nun hinab. Zuerst über ein Geröllfeld geht es dann hinunter in einen latschenbewachsenden Steig, der uns zur Vintl Alm führt. In einer 3/4 Stunde kommen wir beim Toni auf der Vintl Alm an.

Goetheweg (12)

Vintl Alm

Hunger haben wir nicht – aber ein großes Glas Apfelsaft bitte! Der Toni bringt es uns alles schnell herbei und nunja, für ein Stück selbstgemachten Zwetschkenkuchen ist dann doch Platz!

Verlassen tun wir die Vintl Alm heute ungern, zu schön ist der Blick von heroben… aber das Wetter scheint sich vom Westen her zu verändern und so steigen wir mit unseren müden Beinen weiter über die Thaurer Alm nach Thaur ab.

Ein rundum gelungener Bergtag geht zu Ende und alle sind wieder gesund im Tal angekommen… passender für diesen Tag kann Goethe es in einem Zitat nicht verfassen:

„Berge sind stille Meister und machen schweigsame Schüler.“

(Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 – 1832)

 

 

 

Thaurer Schlossspiele zeigen „Die Geierwally“

die_geierwallyDer Theaterverein Thaur wartet vom 23. August bis 10. September 2017 mit einem echten Alpen-Klassiker auf: „Die Geierwally“ wird vor der atemberaubenden Naturkulisse der Schlossruine hoch über dem Inntal an acht Veranstaltungstagen gezeigt. Die Thaurer Schlossspiele zählen zu den etablierten Kultur- und Theaterveranstaltungen Tirols.

Zur Handlung: Wally ist das einzige Kind eines reichen Bauern. Die Mutter ist bei ihrer Geburt gestorben. Das hat ihr der Vater nie verziehen und auch nicht, dass ihm der Hoferbe, der erwartete Bub, versagt geblieben ist.DSC01212

Sie spürt die Ablehnung ihres Vaters und leidet unter seiner Dominanz. Auf der Hochalm, die zum Hof gehört, sind die Lämmer eine leichte Beute für die Geier. Wally versucht die Zuneigung ihres Vaters dadurch zu gewinnen, dass sie in ein fast unerreichbares Geiernest hinabsteigt und es ausnimmt. Seitdem wird sie überall Geierwally genannt. Als Wally das Nest ausnimmt, greift sie der alte Geier an und hätte sie beinahe getötet. Josef, der Jäger, kommt ihr jedoch zu Hilfe und tötet den Geier mit einem Schuss. Wally verliebt sich in Josef. Für sie steht fest, dass es eine Zukunft für sie nur mit Josef geben kann.

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Der Vater hat jedoch andere Pläne, „weil der Hof eine starke Hand braucht“. Er verlangt, dass Wally seinen Verwalter Vinzenz heiratet und nicht Josef „den Kleinhäusler und Hungerleider“. Wally lässt sich jedoch nicht einschüchtern und wird von ihrem Vater zur Strafe auf die Hochalm „verbannt“. Dort kommt es zu einer Begegnung mit Josef, der die Hochalm mit einer anderen Frau aufsucht.Thaurer Schlossruine

„Die  Geierwally“ gab es wirklich

Die „Vorlage“ zum Roman und zum Theaterstück „Die Geierwally“ hat das Leben der Anna Stainer-Knittel geliefert. Sie wurde 1841 in der Gemeinde Elbigenalp geboren, lebte später in Innsbruck und war eine gefragte Malerin. Anna Stainer-Knittel starb 1915 in Wattens.

Sie erzählte der deutschen Schriftstellerin Wilhelmine von Hillern aus ihrem Leben. Daraus entstand der Roman „Die Geierwally“, der 1875 erstmals erschien und der ein überaus großer Erfolg wurde. Einige Jahre später verfasste die Schriftstellerin nach der Romanvorlage auch ein Theaterstück.

„Die Geierwally“ in Thaur

Der  Roman wie das Theaterstück spiegeln Handlungen und Regeln des Zusammenlebens wider, wie sie zur Zeit des Entstehens des Romans in der Mitte des 19. Jahrhunderts gegolten haben, die dem heutigen Theaterbesucher aber oft kaum mehr verständlich oder auch zumutbar sind. Regisseur Reiner Bachor hat zahlreiche texte auch umgeschrieben und in die heutige Zeit adaptiert: „Mein Dank gilt Frau Dr. Helga Reichart, Autorin und Journalistin aus Thaur. Sie  hat sich mit der Person der Anna Stainer-Knittel intensiv auseinandergesetzt und ein Buch über sie mit dem Titel „Die Geierwally – Leben und Werk der Malerin Anna Stainer-Knittel“ –  erschienen im Haymon Verlag 1991 – geschrieben. Diesem Werk verdanke ich wertvolle Anregungen bei der Überarbeitung des Stücks. Auch habe ich daraus Textpassagen entnommen und dem Theaterstück hinzugefügt.“

Termine:
23.8.2017 (Premiere)
27.8.2017
30.8.2017
1.9.2017
3.9.2017
6.9.2017
8.9.2017
10.9.2017

Kartenvorverkauf für die Thaurer Schlossspiele 2017 bei allen Ö-Ticket-Vorverkaufsstellen, z.B. dem Tourismusbüro in Hall in Tirol, und Raiffeisenbanken.

Spannende Spurensuche auf der Ruine Thaur

Die Schlossruine Thaur hat eine beeindruckende und wechselvolle Geschichte: Kaiser und Könige residierten auf der eindrucksvollen Burg oberhalb des Inntales mit dem fantastischen Ausblick auf Hall in Tirol und Innsbruck sowie die fruchtbaren Felder rund um die Dörfer Absam und Thaur. In aufwendiger Detailarbeit wurde nun nach zwölf Jahren für Jedermann eine spannende Spurensuche auf der einstmals größten Burganlage im Tiroler Inntal möglich.

Ruine Schedler

Die heutige Burgruine wurde ab 2003 restauriert und wissenschaftlich untersucht. Digitale Codes in der Anlage begleiten die Spurensuche zur Geschichte der Schlossruine Thaur. Bereits im Jahre 1165 wurden die Grafen von Andechs mit den Grafschaftsrechten belehnt und waren im Besitz von Anteilen an der Saline Hall in Tirol.

QR-Codes auf der Stele führen zu den Hintergrundinfos

QR-Codes auf der Stele führen zu den Hintergrundinfos

An insgesamt 15 Punkten, angefangen von der Rundbastion über den Palas bis hin zum Zwinger, führen QR-Codes auf den Stelen zu aufschlussreichen Hintergrundinformationen.

Moderne Ritterwelt in der Infostele der Ruine Thaur

Moderne Ritterwelt in der Infostele der Ruine Thaur

Im Eingangsbereich gibt es bei der Infostele neben einem kleinen Blick in die moderne Playmobil-Ritterwelt aber auch für Freunde der analogen Information gut versteckt einen hilfreichen und übersichtlichen Infofolder, der einem bei der Spurensuche auf der Ruine Thaur nützlich zur Seite steht. Spurensuche auf der Ruine Thaur – ein auf jeden Fall zu empfehlender Ausflugstipp für Geschichts- und Kulturinteressierte jeden Alters.

Der Brandner Kaspar reloaded: „Die Brandnerin“ bei den Thaurer Schlossspielen 2015

Die Brandnerin; nach der Komödie „Der Brandner Kaspar und das ewig’Leben von Kurt Wilhelm

Das einzig Sichere im Leben ist das Sterben – oder nicht? Am eigentlichen Todestag der Brandnerin wird aus dem tödlichen Schuss – durch die vor Kälte zitternde Hand des Boanlkramers – „leider“ nur ein Streifschuss. Als wäre das nicht schon peinlich genug, überlistet die Brandnerin den Boanlkramer auch noch beim Kartenspielen und schlägt sich so mithilfe von ein, zwei, drei, naja, … zwölf Schnaps, ein Weiterleben bis zum Neunzigsten heraus.

Bald aber merkt sie, dass die gewonnenen Lebensjahre auch ihre Schattenseiten haben. Damit das „himmlische Gleichgewicht“ wieder hergestellt wird, muss der Boanlkramer ihre Enkelin, die Marei holen. Damit kommt der Brandnerin das abhanden, wofür sie gelebt hat. Auch das zuständige Personal im Himmel bekommt Wind davon, dass die Brandnerin noch auf Erden weilt, und so erhält der Boankramer den Auftrag, sie augenblicklich hinauf zu holen – nur wie? Er macht ihr den Vorschlag einen Blick ins Himmelreich zu werfen und dann zu entscheiden, ob sie nicht doch schon früher am Leben der Seligen teilhaben möchte.

Erleben Sie die ganze Geschichte, werfen Sie einen Blick in das ewige Leben. Lachen Sie oder schmunzeln Sie – bis der Boanlkramer kommt – oder werden Sie nachdenklich.

Ursprünglich eine literarische Figur aus einer Kurzgeschichte aus dem Bayerischen von Franz Ritter von Kobell (1871) wurde der Brandner Kaspar mehrfach fürs Theater adaptiert. Die 1975 entstandene Fassung von Kurt Wilhelm wurde und wird in München am Residenztheater und am Volkstheater viel gespielt. Im Jahr 2008 kam ein Film mit Michael Bully Herbig und Franz Xaver Kroetz ins Kino.

Die Fassung von Kurt Wilhelm ist von Reiner Bachor für den Theaterverein Thaur adaptiert worden. In Thaur wird die Titelfigur von einer Frau dargestellt. Daraus leitet sich auch der Titel „Die Brandnerin“ ab.brandnerin

Fasnachtsumzug Marta-Dörfer 2014

Sonntag, 23.02.2014, Rum (nahe Thaur), ab 13:30 Uhr

Eintritt: 6 Euro, Kinder bis 14 Jahre frei

GruppenbildAm kommenden Sonntag ist es soweit: Der traditionelle Fasnachtsumzug der „Marta“ – Dörfer geht über die Bühne – dieses Mal in Rum. Hier findet einer der einer der traditionellsten und schönsten Fasnachtsumzüge Tirols statt. Es werden über 800 Mitwirkende beim Umzug erwartet.

Die Tradition des Matschgerer- bzw. Mullerlaufens mit all den geheimen Riten und Gebräuchen wird von einer zur nächsten Generation weitergegeben. Dass für reichlich Nachwuchs gesorgt ist, mag durchaus mit dem „Abmullen“ zu tun haben: Mit einem Schlag auf das Schulterblatt, der mehr oder weniger kräftig ausfallen kann, geben die Fasnachtsfiguren Fruchtbarkeit weiter. Ein waldgeist ISchluck aus der Schnapsflasche, die jeder Muller bei sich hat, wärmt und stärkt für weitere Fruchtbarkeitsschläge.

Das Fasnachtstreiben hat in Tirol eine jahrhundertealte Tradition. Ob die Umzüge wirklich entstanden sind, um den Winter auszutreiben und auf heidnischen Traditionen beruhen? Oder waren sie lediglich eine Möglichkeit, der Obrigkeit ein Schnippchen zu schlagen? Die Meinungen gehen hier auseinander.

Besonders eindrucksvoll sind bei diesen Umzügen die – meist in Eigenarbeit -mühevoll gestalteten Masken und Kostüme.

Mehr Informationen rund ums Matschgern und Mullern gibts hier: http://www.hall-wattens.at/de/fasnachtsumzug-marta-doerfer-2014.html

Hansi Hinterseer & Co live in Thaur

Am kommenden Wochenende wird Thaur zum Mittelpunkt der Schlager – Szene: Mit Hansi Hinterseer, dem Original Tiroler Echo, Sigrid & Marina und vielen weiteren Stars am Jubiläumsfest der Jungbauernschaft Thaur und des Original Tiroler Echo.
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Der musikalische Auftakt am Freitag den 30.08.2013 wird vom Nockalm Quintett und der Gruppe „Tirol Sound“ gestaltet.
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Am Samstag den 31.08.2013 um 19.30 Uhr feiert die Gruppe „Original Tiroler Echo“ ihr 35jähriges Bestehen. Musiziert, gesungen und gefeiert wird mit Stars wie Hansi Hinterseer und den Grand-Prix Siegerinnen Sigrid und Marina. Durch das Programm führt Ingo Rotter.
Nach der heiligen Messe, am Sonntag den 01.09.2013 um 9.00 Uhr und einer anschließenden Fahnenweihe am Sportplatz Thaur, laden die „Zillertaler Mander“ zum Frühshoppen im Festzelt.
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Der Festplatz befindet sich Nähe Essacherweg 6 in 6065 Thaur, Karten sind in den Tourismusbüros der Region Hall-Wattens sowie allen weiteren Ö-Ticket – Verkaufsstellen erhältlich.
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Thaurer Schlossspiele 2013 – „Der Held aus dem Westen“

Thaurer Schlossspiele Tirol 2013

Thaurer Schlossspiele Tirol 2013

Spielzeit vom 14. Juni bis 9. Juli 2013

Irische Tragikomödie von John Millington Synge
Österreichischer Bühnenverlag Kaiser & Co.

In einer Kneipe an der Küste von Mayo im Westen Irlands taucht eines Abends ein junger, eingeschüchterter Mann auf. Er ist auf der Flucht und gesteht, dass er seinen tyrannischen Vater, der ihn von Kindheit an schlecht behandelt hat, mit einem Torfspaten erschlagen hat. Statt den jungen Mann moralisch zu verurteilen, zeigen die Dorfleute Verständnis und Bewunderung für die Tat, was den jungen Mann ermutigt, seine Geschichte auszumalen. Das Dorf feiert den Fremden als Helden, und die Wirtstochter findet in ihm ihre große Liebe. Doch ein echter Ire ist nicht totzukriegen. Felix Mitterer ist mit seiner Übersetzung und Bearbeitung das Kunststück einer Transkription in die österreichische Umgangssprache gelungen, die die Herkunft des Textes sowie seine spezifische Atmosphäre nicht verleugnet, und auf dieser Basis der Gemeinsamkeiten auch die Besonderheiten des dörflichen Lebens authentisch, liebevoll und gleichzeitig voller feinster Ironie nachzeichnet.

Aufführungstermine Ersatztermine | Schlechtwetter
Freitag, 14. Juni 2013 | Premiere
Sonntag, 16. Juni 2013
Mittwoch, 19. Juni 2013
Sonntag, 23. Juni 2013
Donnerstag, 20. Juni 2013
Montag, 24. Juni 2013
Freitag, 21. Juni 2013
Dienstag, 25. Juni 2013
Mittwoch, 26. Juni 2013
Donnerstag, 27. Juni 2013
Sonntag, 30. Juni 2013
Montag, 1. Juli 2013
Freitag, 28. Juni 2013
Dienstag, 2. Juli 2013
Mittwoch, 3. Juli 2013
Sonntag, 7. Juli 2013
Donnerstag, 4. Juli 2013
Montag, 8. Juli 2013
Freitag, 5. Juli 2013
Dienstag, 9. Juli 2013

Beginn jeweils um 20.30 Uhr
Eintrittspreis € 17,– | Raiffeisen-Club-Mitglieder erhalten ermäßigte Preise. Kartenvorverkauf in allen Tiroler Raiffeisenkassen und Ö-Ticket-Stellen, z.B. Wallpachgasse 6 in 6060 Hall in Tirol.

Weitere Informationen zu Kulturveranstaltungen in der Region Hall-Wattens unter http://www.hall-wattens.at/de/kultour-fuer-alle.html

Zu den Thaurer Schlossspielen

Prospekt zum Sommertheater Schlossspiele Thaur 2013 als Download-PDF

Thaurer Mullerlaufen: Nach mehreren Jahren ist es wieder so weit

Sonntag, 03.02.2013 ab 13:30, Ortszentrum Thaur

Tradition für alle Zuschauer lebendig werden lassen – das ist der Leitsatz, den sich die Veranstalter des Laufs auf die Fahnen geheftet haben. Mit speziellen Bereichen für Kinder, Menschen mit Beeinträchtigung sowie Hobbyfotografen und einer durchdachten Umzugsroute soll der Mullerlauf zum publikumsfreundlichen Spektakel der Extraklasse werden.

Auch das diesjährige Motto stellt die besondere „Besucherfreundlichkeit“ unter Beweis.

Die faszinierenden Masken stehen nicht nur im Mittelpunkt des Spektakels, sondern werden auch den Zuschauern im Detail erklärt.

Die Menschen hinter den Masken, werden in kurzen, informativen Interviews zu ihrer speziellen Tätigkeit befragt.

Die geheimnisvollen Mythen der Thaurer Fasnacht werden allen Besuchern spannend und kurzweilig vermittelt.

Ideal zum Nachlesen: Die liebevoll gestaltete „Mullerzeitung“, die mit vielen Hintergrundinfos und Geschichten rund um den Umzug zum Lesen und Blättern anregt.

Auch die Sprecher, die an 4 großen Plätzen des Umzugs postiert sind, werden den Zuschauern in die Welt der Thaurer Fasnacht entführen.

Brauchtum zum Anfassen

Erstmals gibt es in diesem Jahr für Besucher die Möglichkeit, sich nach dem Umzug mit den „Mullern“ zu unterhalten und dabei hautnah der besonderen Tradition der Fasnacht auf die Spur zu kommen.

Mehr Informationen zum Mullerlaufen und Brauchtum in der Region unter http://www.hall-wattens.at/de/fasnachtsbraeuche.html

Startschuss für Mullerlaufen 2013 ist gefallen

Die Thaurer Fasnacht, die nach dem 15. Jänner beginnt und bereits am „Unsinnigen Donnerstag“ endet, findet zwar alljährlich statt, jedoch wird das Mullerlaufen nur in einem mehrjährigen Rhythmus von der Schützenkompanie Thaur veranstaltet.

Am Sonntag, den 9. Dezember 2012 überreichte die bekannte Thaurer Künstlerin Patrizia Karg, die bereits dreimal das Plakat für das Mullerlaufen gestaltete, das Bild mit dem Motiv für das Mullerlaufen 2013 an den Schützenhauptmann Josef Posch.

Zeitgleich wurde auch das Plakat für das kommende Mullerlaufen präsentiert, das am 3. Februar 2013 stattfinden wird.

Auf diesem Plakat sind zwei Zaggeler abgebildet, typische Fasnachtsfiguren der weit über die Grenzen hinaus bekannten Thaurer Fasnacht.

Traditionelles auf moderne Art interpretiert

Bereits zum vierten Mal hat Frau Karg das Plakat gestaltet; nach den „Hexen“, den „Zottlern“, und den „Spiegeltuxern“ steht diesmal eine weitere Hauptfigur der Thaurer Fasnacht, der „Zaggeler“, im Mittelpunkt.

Die akademische Bildhauerin und Malerin hat diese prächtige und auffallende Figur hat effektvoll und farbenfroh in Szene gesetzt. So reiht sich das Bild gelungen in die Serie, die im Original das „Alte Gericht“ zieren wird.

Eine Original – Monotypie des Plakates in Mischtechnik wurde in limitierter Auflage veröffentlicht.

Patricia Karg

Die bekannte, in Thaur ansässige Künstlerin hat die Fachschule für Holz- und Steinbildhauerei in Innsbruck besucht, in München an der Akademie der Bildenden Künste unter Prof. Hans Ladner diplomiert und ist seit 1987 als freischaffende Künstlerin tätig.

Mehr zur Künstlerin und ihren Werken unter www.karg-patricia.com

Mehr zu Tiroler Fasnachtsbräuchen: http://www.hall-wattens.at/de/fasnachtsbraeuche.html

1. ORGEL.FEST in Hall in Tirol und Umgebung

Das 1. ORGEL.FEST in Hall und Umgebung würdigt vom 27.-29. Juli die Königin der Instrumente.

Die neue Initiative soll jährlich drei bis fünf Tage rund um den Todestag von Johann Sebastian Bach (gestorben 22.07.1750) und das Fest des Heiligen Ignatius v. Loyola (gestorben 31.7.1556) stattfinden. Im Zentrum steht daher auch Bachs Musik und ihre Wirkung bis in die Gegenwart.

ORGEL.FEST mit Größen der Musikszene

Im Mittelpunkt des Orgelzyklus stehen drei international anerkannte Organisten: Michael Schöch, ARD-Preisträger 2011, Hannes Christian Hadwiger, Kirchenmusiker an der Pfarrkirche St. Nikolaus in Hall und Michel König, der auch in den USA und Afrika konzertiert. An den drei Tagen werden die verschiedensten Instrumente in und um Hall zum Klingen gebracht. Die große Orgel der Haller Pfarrkirche St. Nikolaus am 28. und 29. Juli, die Milser zu Beginn des Schwerpunkts am 27. Juli. In zwei Orgelwanderungen (Michel König) am 28. und 29. Juli kann man auch die Instrumente von Absam und Thaur kennenlernen, aber auch kleinere Orgeln in Hall, Heiligkreuz und das neueste Instrument bei den Haller Kreuzschwestern.

Fotocredit: Orgelfest

Ein Ereignis ist die Beteiligung von Künstlern aus Deutschland, Spanien und Frankreich: das Stuttgarter Kammerorchester unter der Leitung des in Frankreich wirkenden Tiroler Dirigenten Oswald Sallaberger, der spanische Organetta-Spieler Guillermo Pérez und Barbara Dennerlein, eine der bekanntesten Jazzorganistinnen. Zu hören sind unter anderem frühe Musik (13./14.Jh Organetta) und Werke von Werner Pirchner, J.S. Bach, Franz Liszt, Max Reger, Jean Langlais, Dimitri Schostakowitsch, György Ligeti, Francis Poulenc und Jazzimprovisationen von Barbara Dennerlein. Dreimal wird es ein ORGEL.Studio (Schöch, Hadwiger, König) zum besseren Kennenlernen des Instrumentes fürs Publikum geben.

Klangerlebnisse in der Region Hall-Wattens

Das ORGEL.FEST 2012 umfasst die Ortschaften Hall, Absam, Mils und Thaur. Eine Erweiterung um anliegende Gemeinden in den Folgejahren ist geplant. Christoph Crepaz: „Die angebotene Mischung aus Konzerten, Orgelwanderung mit musikalischen Erlebnissen und Gesprächen rund um die Orgel stellt neben einheimischen Musikinteressierten auch für Feriengäste ein ansprechendes Angebot dar.“ Auch volkstümliche Orgeln wie Mundorgel, Ziehharmonika und Drehorgel werden den öffentlichen Raum beleben.

Fotocredit: Orgelfest

Die passende Einstimmung – ORGEL.Spiel

Bereits ab 9.Juni werden an insgesamt sieben Samstagen (11.00-11.30 Uhr) neben Michael Schöch und Michel König auch vier junge, noch in Ausbildung stehende MusikerInnen auf der Orgel der Haller Pfarrkirche St. Nikolaus dem Publikum einen Vorgeschmack auf das ORGEL.FEST geben. Eintritt frei, anschließend kann man die OrganisteInnen in der Josefskapelle treffen.

Preis- und Ticketinformationen: www.orgelfest.at

Weitere Veranstaltungshöhepunkte auf http://www.hall-wattens.at/de/veranstaltungshoehepunkte.html