Woche der Artenvielfalt – Raus in die Natur!

Während der Woche der Artenvielfalt vom 14. bis zum 22. Mai 2018 finden zahlreiche Aktionen im größten Naturpark Österreichs statt.
Der Tag der Artenvielfalt ist ein wichtiger Tag zum Nachdenken, Aufrütteln und Mitmachen: Schließlich geht Naturschutz uns alle etwas an – und die unglaubliche Vielfalt von Tiere und Pflanzen zu erhalten, sollte uns am Herzen liegen.
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Woche der Artenvielfalt
Das Team des Naturpark Karwendel hat ein tolles, abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt – die Woche der Artenvielfalt.NPK_WALD_Sperlingskauz_W.Kühn_NPK_preview

Angefangen vom traditionellen Saisonauftakt am Haller Stadtplatz über interessante Vorträge bis zu kostenlosen geführten Naturexkursionen rund ums Karwendel.

Freitag, 18. Mai 2018: Den Naturpark auf dem Teller

Ein kulinarischer und naturkundlicher Gaumenschmaus bildet den Auftakt zur Woche der Artenvielfalt

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Am 18. Mai  ab 19 Uhr wartet im Gourmet-Hotel Karwendel in Pertisau eine kulinarische Reise durch die verschiedenen Höhenstufen des Naturparks auf Euch, vom Fluss unten im Tal bis in die Felsregion, aufgelockert durch naturkundliche „Zwischengänge“ serviert durch Hermann Sonntag, GF und Biologe des Naturparks. Ein wahrer Augen- und Gaumenschmaus!Das Menü gibt es hier.
Eine Reservierung unter 05243 5284 ist erforderlich.

Samstag, 19. Mai 2018: Saisonauftakt im Naturpark Karwendel

Der Naturpark startet wieder in die Saison – traditionell mit der Veranstaltung „Der Naturpark zu Gast in Hall“.

Am 19. Mai 2018 ist der Naturpark Karwendel von 9 bis 13 Uhr mit einem kunterbunten Angebot für die ganze Familie im Bachlechnerpark in Hall vertreten. Ebenso abwechslungsreich sind die zahlreichen Partner, die auch dieses Jahr wieder mit dabei sind: die anderen vier Tiroler Naturparks, das Tiroler Steinöl, der Schindelmacher Astner, die Bergwacht und das Waldmobil der Bundesforste uvm. Um das leibliche Wohl sorgen sich die Engalm-Bauern mit ihrem ausgezeichneten Käse vom Großen Ahornboden, BIO vom BERG und die Pfeishütte mit regionalen Köstlichkeiten sowie unser Partner AlpPine Spirits mit ihrem Latschenlikör – der ersten Naturparkspezialität aus der Region! Neu dabei ist Swaroski Optik mit ihrem brandneuen Erlebnis-Truck.

Tipp: Die Veranstaltung soll möglichst ressourcenschonend durchgeführt werden. Ach du  kannst einen wesentlichen Beitrag zu diesem nachhaltigen Event leisten. Beispielsweise durch Anreise per Bus/Bahn oder mit dem Fahrrad. Alle Informationen dazu findest du unter www.karwendel.org/anreise.

Donnerstag, 17. Mai 2018:  Vortrag „Bäume“

Vortrag mit Dr. Erwin Thoma um 19:30 Uhr im Naturparkhaus Hinterriß

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Wussten Sie, dass die Inhaltsstoffe des Holzes von jedem persönlich als Schutz gegen Zivilisationskrankheiten eingesetzt werden können und ausgerechnet die Baukunst der Ameisen das Modell für Passivhäuser ohne Dämmstoff und Haustechnik liefert? Erleben Sie Dr. Erwin Thoma bei diesem besonderen Vortrag und erfahren Sie Spannendes aus der Welt der Bäume und des Massivholz-Bauens.

Anmeldung erforderlich; Eintritt 10 €

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Freitag, 25. Mai 2018: Schmuckkästchen Karwendel

Vortrag mit Hermann Sonntag und Franz Straubinger um 19:30 Uhr im Romediwirt Thaur

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Vom Jagdgebiet Kaiser Maximilians zum größten Naturpark Österreichs – eine bildhafte Zeitreise, präsentiert von Hermann Sonntag und Franz Straubinger.

Blick ins Naturschutzgebiet Karwendel

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Ab Sonntag, 20. Mai 2018: Geführte Wanderungen

Ab dem 20. Mai finden täglich geführte Wanderungen für interessierte Einheimische und Gäste statt, die kostenlos angeboten werden. Ziel ist es, die Naturschätze vor der Haustür rund ums Karwendel auf den Wanderungen erlebbar zu machen. Die Angebotspalette reicht dabei von Nature Watch entlang der Karwendelschlucht über eine Alpenkräuterwanderung auf die Grasbergalm bis hin zur Steinadlerbeobachtung am Achensee.

Alle Termine der geführten Wanderungen findet ihr hier.

Zum Tag der Artenvielfalt:

Der Tag erinnert an den 22. Mai 1992, an dem in Nairobi Einigkeit über den Text des UN-Übereinkommens über Biologische Vielfalt erzielt wurde. Dieses Übereinkommen wurde im Rahmen des „Erdgipfels“ im Juni 1992 in Rio de Janeiro zur Unterzeichnung vorgelegt. Heute ist es mit über 190 Vertragsstaaten eines der erfolgreichsten Übereinkommen der Vereinten Nationen. Der Internationale Tag der Artenvielfalt steht am Ende der Woche der Artenvielfalt, in der es über 250 Veranstaltungen zum Naturerleben in Österreich gibt.

Blütenwanderung am Tiroler Jakobsweg

Der Jakobsweg gehört wohl zu den bekanntesten Pilgerwegen der Welt und führt nach Santiago de Compostella in Spanien. Der Tiroler Jakobsweg beginnt in Waidring und endet in St. Christoph am Arlberg. Ich wandere mit euch heute auf dem Teil des Jakobsweges, der durch unsere Region Hall-Wattens führt. Ich nenne diese Wanderung deshalb „Blütenwanderung“, weil man gerade jetzt im Frühling unglaublich viele Blumen- und Pflanzenblüten entdecken kann.

Wir beginnen beim Kloster St. Martin in Gnadenwald und spazieren bis zum Eingang ins Halltal. Links und rechts am Wegesrand gibt es allerhand an Blühendem zu sehen.

1             Kloster St. Martin in Gnadenwald

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Blütenwanderung – Löwenzahn

Wiesen-Löwenzahn

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„Hänsel und Gretel“

Lungenkraut oder Hänsl und Gretl

Diese spezielle Pflanze enthält sehr viel Kieselsäure. Mit derartigen Pflanzen behandelte man früher Lungenkrankheiten.

Blütenwanderung

Lichtnelke

Lichtnelke

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Vergissmeinnicht

Wald-Vergissmeinnicht

Diese zarte Pflanze hat die kleinsten Pollenkörner unserer heimischen Flora.

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Waldveilchen

Wald-Veilchen

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Felsenbirne

Felsenbirne

Die Felsenbirne wächst gerne in lichten Kiefernwäldern, auch auf Fels –und Steinböden. Ihre Früchte sind essbar und dienten früher als Rosinenersatz.

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Zypressen-Wolfsmilch

Zypressen- Wolfsmilch

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Buchsblättrige Kreuzblume

Buchsblättrige Kreuzblume

Die kleinen Blüten sind auffallend hübsch mit ihren gelb-weiß bis rosa gefärbten Fahnen. Ohne Blüten sind sie leicht mit der Preiselbeere zu verwechseln.

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Aussamender Huflattich

Aussamender Huflattich

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Bach-Nelkwurz

Bach-Nelkwurz

Die Wurzel der Bach-Nelkwurz wurde früher als Nelkenersatz verwendet.

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Sumpfdotterblume

Sumpfdotterblume

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Wolliger Schneeball

Wolliger Schneeball

Der Wollige Schneeball (ein drollige Name, findet ihr nicht auch?) trägt im Herbst schöne rote Früchte.

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Gänseblümchen

Gänseblümchen

Ihr habt es vielleicht selbst auch schon einmal beobachtet: Die Körbchen der allseits bekannten Gänseblümchen schließen sich nachts und bei kühlem Wetter.

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Jakobsweg in Gnadenwald

Der schöne breite Weg, der hauptsächlich durch den Wald führt ist auch sehr geeignet für Familienspaziergänge, weil er kinderwagentauglich ist. Ein lohnendes Ziel zu jeder Jahreszeit – auch wenn die Blütezeit der Pflanzen vorüber ist.

Blumen sind das Lächeln der Erde! Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will!

Der Winter in der Region Hall-Wattens in Bildern

Dieser Winter ist einfach der Wahnsinn. Fantastisch, mit viel Schnee- und wunderschön. Aber seht selbst:

Tiefschnee am Glungezer

Schneeschuhwandern

Tolle #Rodelparty am #Glungezer yääh 😍

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Rodelspaß auf schnellen Kufen

Stimmt!

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Skitourentipp: Der Geier in der Wattener Lizum

 

Herbstliche Hüttentour zur Bettelwurfhütte – Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wie festgeklebt trohnt sie da. Als Wächterin des Halltals. Vom Bürofenster aus sehe ich sie jeden Tag, nun wurde es Zeit sie einmal zu besuchen: Die Bettelwurfhütte!

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Herbstlich im Halltal

Start der Wanderung war dieses Mal bei den Herrenhäusern im Halltal. Hier geht`s zur Tourenbeschreibung

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Die Herrenhäuser im Halltal

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Goldene Wand

Da ich die Karwendelrunde mit dem Bike am Vortag noch in den Beinen hatte, haben wir uns zuerst bis hierhin fahren lassen mit dem Halltal-Shuttle. Der Zustieg zum Issanger war traumhaft, einen schöneren Herbsttag kann man sich kaum vorstellen.

Stempeljoch

Stempeljoch

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, dazu die Herbstfärbung der Lärchen im Kontrast zu den grauen, schroffen Wänden um uns herum.

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Goldener Herbst

Nach fünf Minuten standen wir schon in T-Shirt und kurzer Hose vor der kommenden siebenstündigen Wanderung.

Anschließend an den Issanger folgte die Hitzeschlacht… rauf ging es über groben Schotter und zwischen Latschen zum Lafatscher Joch.

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Lafatscherjoch und Speckkarspitze

Die wohl heißeste Stunde des ganzen Sommers. 😀 Kein Lüftchen, kaum Schatten, nicht nur der Hund verschwand sofort in den Schneemulden oben am Joch. 🙂 Zum Glück gab es viele Foto-Steh-Ausreden bis hierherauf.

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Lafatscherjoch

Das Lafatscherjoch belohnte uns mit einem kühlen Lüftchen und einem Traumausblick.

Lafatscherjoch

Lafatscherjoch

Danach sollte es noch 1 1/2 Stunden auf einem „Panoramaweg“ zur Bettelwurfhütte gehen.

Bettelwurfhütte Panoramaweg

Bettelwurfhütte Panoramaweg

Dieser Weg glänzt wirklich durch sein Panorama! Allerdings sollte man die Augen auf alle Fälle auf den Weg richten und lieber ab und an stehen bleiben – zum Staunen!

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Aussicht genießen!

Der Bettelwurfgipfel im Aug`

Den Bettelwurfgipfel und den Wegverlauf im Aug`

Anschließend ging es im leichten Auf und Ab, die Bettelwurfhütte im Blick, das Inntal und unzählige Berggipfel im Ausblick, dahin. Mal über Geröll, Fels, kleine Wiesenabschnitte…

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… begleitet von einigen Gämsen.

Bettelwurfhütte (127)

Danach war es  bald geschafft und die Bettelwurfhütte inzwischen schon ziemlich nah. Dreißig Minuten sollte es aber noch dauern.

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Die Bettelwurfhütte zum Greifen nah

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Die letzte knifflige Hangquerung

Dann: Ausrasten – Panorama genießen – TRINKEN!

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Bettelwurfhütte

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Mittagsschlaf!

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Genießen!

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Schließlich muss aber auch das schönste Platz irgendwann wieder verlassen werden – auch wenn dieser einer der Tage war, an dem es besonders schwer fiel. So machten wir uns wieder auf den Rückweg… glücklich, sonnengebadet und mit vielen tollen Herbsteindrücken!

Bettelwurfhütte

Bettelwurfhütte

Achtung: Leider ist der direkte Anstieg über den „Normalweg“ Nummer 222 immer noch wegen Steinschlaggefahr offiziell gesperrt! Für An- und Abstieg bietet sich daher nur der Weg über das Lafatscher Joch an, oder der Aufstieg über den Klettersteig!

 

Wunderschöner Bergherbst in Bildern

Der Bergherbst ist da! Wir genießen ihn in vollen Zügen und möchten euch in Bildern davon erzählen, wie wunderschön er bei uns in den Tiroler Bergen ist.

Von Beeren, aus denen sich köstliche Marmelade, Säfte und Gelees zubereiten lassen.

#autumn is here… #hallwattens #austriantime #lovetirol #nature

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Vom Indian Summer jenseits des Atlantiks.

Von atemberaubenden Sonnenaufgängen.

Und dem Aufstieg davor.

Von Erntedankfesten und dem Bauernherbst.

Another day, another festival in #tyrol #austria This time to say #thankyou for the #harvest

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Und Kühen, die wehmütig von der Alm Abschied nehmen.

Where is the cow? #lovetirol #hallwattens #wattenerlizum #cow #hiking #austria

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Und, wie sieht euer Herbst in den Bergen aus? Taggt eure Fotos auf Instagram mit #hallwattens, dann nehmen wir sie gerne in unsere Herbst-Galerie mit auf…

Der Glungezer-Höhenweg: Wanderung auf der ruhigen Seite des Hausberges

Entschleunigt, bevor wir überhaupt einen Schritt gegangen sind. Der Pulsschlag schon ruhig und regelmäßig obwohl wir nicht den Zirbenweg entlang gehen…

Es war ein Traumtag, letzten Sonntag, Mitte August, am Glungezer- Höhenweg.

Vereinfacht gesagt findet man diesen traumhaften Weg mit seinen atemberaubenden Ausblick auf der anderen Seite des Berges parallel zum Zirbenweg verlaufend. Ein bisschen mehr Kondition und Kräfte verlangt er uns schon ab, als eben dieser, aber es lohnt sich!

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Der nostalgische Glungezer-Einzelsessellift

Hinauf geht es mit der Glungezerbahn von Tulfes aus, der gemütliche Teil dieser Höhenweg – Runde. Nach dem Ausstieg bei der Bergstation verlassen wir die Gruppen an Wanderern, die sich heute auf unserem Hausberg tummeln und zweigen gleich links in einen kleinen Weg ab. Dieser führt uns über den Rücken des Schartenkogels in eine immer bizarrer werdende Landschaft hinauf zum Schartenkogel.

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Ausblick vom Schartenkogel

Anfangs zwischen einzelnen Zirbenbäumen, Latschen und Heidekraut wandernd, finden wir uns weiter oben zwischen riesigen Gesteinsblöcken wieder, bis wir nach gut 45 Minuten den Schartenkogel erreichen.

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Ausblick auf die Nordkette

Von hier sehen wir schon, welcher Anstieg uns nun noch hinauf zum Glungezer erwartet. Der Weg ist allerdings sehr kurzweilig und so bringt man auch diese Dreiviertelstunde recht zügig hinter sich.

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Schartenkogel

Angekommen auf dem Glungezer finden wir an diesem Tag ein traumhaftes Panorama vor. In alle Richtungen des Inntals können wir weit blicken und selbst Richtung Süden und in das Viggartal schweift der Blick heute ungetrübt.

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Blick Richtung Unterland

Nach einer kurzen Rast auf der Glungezerhütte folgt ein kurzer Abstieg auf die Seite des Viggartals. Hier treffen wir nun auf den leider viel zu wenig beachteten Glungezer – Höhenweg, der parallel zum Zirbenweg, nur eben auf der anderen Bergseite verläuft. Ganz anders als der Zirbenweg ist man hier nahezu alleine auch an diesem Tag und kann die Murmeltiere zwischen den Felsblöcken suchen.

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Viggarspitze

Nach gut 1 ½ Stunden ohne große Höhenunterschiede kommen wir an der Abzweigung zur Viggarspitze an. Nach weiteren zehn Minuten stehen wir auch schon oben und genießen den Blick herunter in das Inntal. Hier oben ist nun wirklich Zeit für eine ausgiebige Rast.

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Gipfelkreuz Viggarspitze

Der Abstieg von der Viggarspitze fällt uns heute schwer. Zu schön ist die Aussicht und die Ruhe und nach dem Abstieg stoßen wir schon bald auf den Zirbenweg. Hinaus geht es nach Boscheben und weiter zur Patscherkofelbahn. Noch einmal lassen wir uns entschleunigen und gondeln zufrieden ins Tal hinab…

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Blick Richtung Patscherkofel

Steinkasern mit dem E-Bike

Unsere begeisterten E-Bike Freunde haben uns am letzten Sonntag zu einer E-Bike Tour nach Steinkasern im Voldertal eingeladen. Da wir selbst keine E-Bikes besitzen haben wir uns zwei Räder ausgeliehen. (Bike Box Hall in Tirol)

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Das E-Bike Team bei einer kleinen Fotopause am Klausboden im Voldertal. Rechts im Bild rauscht der Volderwildbach ins Tal.

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„… ohne E-Bike wäre mir die Tour vielleicht zu anstrengend geworden. Gott sei Dank habe ich Strom!“ So kann ich die wunderbare Almrosenblüte besser bewundern.

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Angekommen im malerischen „Almdörfl“ – alle Anstrengung wert!

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Die traditionellen „Stoanhütten“ im Voldertal.

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Es gibt auch kühle Getränke! Speziell an einem Heißen Tag genießt man bei einer atemberaubenden Aussicht Kaltes aus dem Brunnen.

Tipp: der Brunnen eignet sich auch perfekt als Kneippbecken.

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Von hier aus geht es weiter zum Naviser Jöchl. Im Sommer werden auf dem höher gelegenen Plateau die Kühe gemolken (Melkplatz).

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Auch zu Fuß kann man das Almdorf über einen Steig von der Voldertalhütte aus gut erreichen. Markierung über Schwarzbrunn. Eine besonders schöne grüne Ebene.

Voldertalhütte

Das Wiener Schnitzel hat nach der Anstrengung besonders gut geschmeckt.

Wer denkt „Eine E-Bike Tour sei nicht anstrengend“ hat sich geirrt. 😉

Wander- und Radkarten erhalten Sie in allen Informationsbüros der Tourismusregion Hall-Wattens.

Es blüht so grün, wenn…

Galerie

Diese Galerie enthält 12 Fotos.

… wenn der Schnee im Frühling schmilzt! Dann nämlich wagen sich einige wunderschöne Frühlingsblumen heraus -und wir können sie im … Weiterlesen

Einzigartiges Swarovski-Lichtfestival lässt die dunkle Jahreszeit erstrahlen

Es soll ja Menschen geben, denen der Lichtmangel im Winter aufs Gemüt schlägt. Das muss aber ab Ende Januar nicht mehr sein, denn die Swarovski Kristallwelten, die sowieso das ganze Jahr über für Funkeln und Glitzern sorgen, haben sich für die dunkle Jahreszeit etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Dann nämlich verwandelt eine einzigartige Licht- und Lasershow, das Lichtfestival, den Garten der Kristallwelten in eine mystische Welt aus Licht und Klang.

Im Rahmen des Lichtfestivals erstrahlen nach Sonnenuntergang vier einzigartige Installationen vor einem perfekt abgestimmten Soundkonzept. Das Spektakel eröffnet Besuchern eine Welt der Gegensätze, in der Licht auf Schatten, Stille auf Klang und Natur auf Technik treffen.

Das Künstlerkollektiv „phase7 performing.arts“ unter der künstlerischen Leitung von Sven Sören Beyer zeichnet für die Konzeption des überdimensionalen Gesamtkunstwerks aus Licht und Klang verantwortlich.

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„Sobald es dunkel wird, wird der Garten des Riesen zu einer surrealen Landschaft voller Poesie und Überraschungen, die Groß und Klein in ihren Bann zieht“, beschreibt Carla Rumler, Cultural Director Swarovski, das außergewöhnliche Event.

Schwarzlichtdisco im Spielturm
Familien erwartet an drei Wochenenden während dem Lichtfestival ein besonderes Highlight: Der Spielturm verwandelt sich an vier Tagen (4., 10., 11. und 18. Februar) ab 16:30 Uhr in eine Schwarzlichtdisco, die nicht nur für Kinder einiges zu bieten hat. Zu angesagten Sounds zeigen professionelle Tänzer den kleinen und großen Besuchern trendige Hip-Hop-Moves. UV-Schminkstifte und -Seifenblasen, Neon-Tapes für coole Outfits und Knicklicht-Armbänder in knalligen Farben lassen Kinderherzen höher schlagen und machen aus einfachem Diskotanzspaß ein unvergessliches Erlebnis. Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre frei (Eintritt für Erwachsene: 9,50 Euro).

Kulinarik im Daniels Kristallwelten. Café & Restaurant
Auch für Speis und Trank ist während des Lichtfestivals natürlich gesorgt: im hervorragenden „Daniels Kristallwelten.Café & Restaurant“ kann die spektakuläre Lichtshow mit einer Tasse Punsch oder Tee direkt im Garten bestaunt werden. Am Wochenende gibt es bis 23 Uhr eigens für das Lichtfestival kreierte 3- oder 4-Gang Erlebnismenü (wahlweise auch einzelne Gänge). Das Menü greift das Thema der Lichtspiele auf und wird die Gäste neben geschmacklichen Highlights auch mit diversen Effekten überraschen. Dabei spielt der Küchenchef mit Licht, Rauch, Farben und geschmacklichen Effekten. Darüber hinaus steht das à la carte Menü zur Auswahl.

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Technische Highlights
 ca. 500 Scheinwerfer
ca. 1.000.000 Lumen Lichtstärke = mehr als 700 handelsübliche 100-Watt Glühlampen
ca. 5.000 Meter Kabel = 15 Umrundungen eines Fußballfeldes
ca. 120 Tonnen Material in 3 LKWs angeliefert

Alle Informationen zum Lichtfestival unter kristallwelten.com/lichtfestival

 

Beeindruckende Herbstwanderung auf’s Issjöchl

Am Samstag um acht Uhr morgens starten wir, noch bei leichtem Nebel im Tal unsere Tour auf’s Issjöchl. Taleinwärts im Wald, anfangs parallel der ehemaligen Mautstraße, dann neben dem erfrischenden Gebirgsbach  wandern wir über den Knappensteig bis nach St. Magdalena.

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Das malerisch gelegene St. Magdalena

Wir halten immer wieder Ausschau mit unseren Ferngläsern nach Gämsen, aber noch will sich keine zeigen. Gut gestärkt mit Jause und Getränken geht es ca. eineinhalb Stunden weiter über einen wildromantischen Bergweg  bis zum Issanger. Jeder ist beeindruckt von der atemberaubenden Schönheit dieser Hochebene. Ein wahres Naturschauspiel und eine, wegen dem perfekten Herbstwetter fast schon kitschige Kulisse.

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Wir bewundern Wiesen voller Herbstzeitlosen, Disteln, Bergflockenblumen, Schwalbenwurzenzian, verschiedene Beeren und vieles mehr, auch Gämsen zeigen sich uns immer wieder.

Nach unserer zweiten kurzen Rast am Issjöchl geht es fast nur mehr bergab, vorbei am König Max – Stollen bei den Herrenhäusern. Wir kehren auch kurz in die Obleitner – Kapelle ein, benannt nach ihrem Gestalter, dem bekannten Haller Bildhauer Karl Obleitner. Hier wacht die Heilige Barbara aber schon viel länger als Schutzpatronin aller Bergleute über das Salzbergwerk und die dort Beschäftigten.

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Die Obleitner-Kapelle beim König-Max-Stollen im Halltal

Danach geht es zurück nach St. Magdalena und über den Knappensteig retour zum Ausgangspunkt.

Um 14 Uhr sind alle glücklich und zufrieden wieder im Tal, beeindruckt von der wunderbaren Tiroler Bergwelt!

Die Route im interaktiven Ortsplan