Es blüht so grün, wenn…

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… wenn der Schnee im Frühling schmilzt! Dann nämlich wagen sich einige wunderschöne Frühlingsblumen heraus -und wir können sie im … Weiterlesen

Einzigartiges Swarovski-Lichtfestival lässt die dunkle Jahreszeit erstrahlen

Es soll ja Menschen geben, denen der Lichtmangel im Winter aufs Gemüt schlägt. Das muss aber ab Ende Januar nicht mehr sein, denn die Swarovski Kristallwelten, die sowieso das ganze Jahr über für Funkeln und Glitzern sorgen, haben sich für die dunkle Jahreszeit etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Dann nämlich verwandelt eine einzigartige Licht- und Lasershow, das Lichtfestival, den Garten der Kristallwelten in eine mystische Welt aus Licht und Klang.

Im Rahmen des Lichtfestivals erstrahlen nach Sonnenuntergang vier einzigartige Installationen vor einem perfekt abgestimmten Soundkonzept. Das Spektakel eröffnet Besuchern eine Welt der Gegensätze, in der Licht auf Schatten, Stille auf Klang und Natur auf Technik treffen.

Das Künstlerkollektiv „phase7 performing.arts“ unter der künstlerischen Leitung von Sven Sören Beyer zeichnet für die Konzeption des überdimensionalen Gesamtkunstwerks aus Licht und Klang verantwortlich.

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„Sobald es dunkel wird, wird der Garten des Riesen zu einer surrealen Landschaft voller Poesie und Überraschungen, die Groß und Klein in ihren Bann zieht“, beschreibt Carla Rumler, Cultural Director Swarovski, das außergewöhnliche Event.

Schwarzlichtdisco im Spielturm
Familien erwartet an drei Wochenenden während dem Lichtfestival ein besonderes Highlight: Der Spielturm verwandelt sich an vier Tagen (4., 10., 11. und 18. Februar) ab 16:30 Uhr in eine Schwarzlichtdisco, die nicht nur für Kinder einiges zu bieten hat. Zu angesagten Sounds zeigen professionelle Tänzer den kleinen und großen Besuchern trendige Hip-Hop-Moves. UV-Schminkstifte und -Seifenblasen, Neon-Tapes für coole Outfits und Knicklicht-Armbänder in knalligen Farben lassen Kinderherzen höher schlagen und machen aus einfachem Diskotanzspaß ein unvergessliches Erlebnis. Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre frei (Eintritt für Erwachsene: 9,50 Euro).

Kulinarik im Daniels Kristallwelten. Café & Restaurant
Auch für Speis und Trank ist während des Lichtfestivals natürlich gesorgt: im hervorragenden „Daniels Kristallwelten.Café & Restaurant“ kann die spektakuläre Lichtshow mit einer Tasse Punsch oder Tee direkt im Garten bestaunt werden. Am Wochenende gibt es bis 23 Uhr eigens für das Lichtfestival kreierte 3- oder 4-Gang Erlebnismenü (wahlweise auch einzelne Gänge). Das Menü greift das Thema der Lichtspiele auf und wird die Gäste neben geschmacklichen Highlights auch mit diversen Effekten überraschen. Dabei spielt der Küchenchef mit Licht, Rauch, Farben und geschmacklichen Effekten. Darüber hinaus steht das à la carte Menü zur Auswahl.

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Technische Highlights
 ca. 500 Scheinwerfer
ca. 1.000.000 Lumen Lichtstärke = mehr als 700 handelsübliche 100-Watt Glühlampen
ca. 5.000 Meter Kabel = 15 Umrundungen eines Fußballfeldes
ca. 120 Tonnen Material in 3 LKWs angeliefert

Alle Informationen zum Lichtfestival unter kristallwelten.com/lichtfestival

 

Beeindruckende Herbstwanderung auf’s Issjöchl

Am Samstag um acht Uhr morgens starten wir, noch bei leichtem Nebel im Tal unsere Tour auf’s Issjöchl. Taleinwärts im Wald, anfangs parallel der ehemaligen Mautstraße, dann neben dem erfrischenden Gebirgsbach  wandern wir über den Knappensteig bis nach St. Magdalena.

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Das malerisch gelegene St. Magdalena

Wir halten immer wieder Ausschau mit unseren Ferngläsern nach Gämsen, aber noch will sich keine zeigen. Gut gestärkt mit Jause und Getränken geht es ca. eineinhalb Stunden weiter über einen wildromantischen Bergweg  bis zum Issanger. Jeder ist beeindruckt von der atemberaubenden Schönheit dieser Hochebene. Ein wahres Naturschauspiel und eine, wegen dem perfekten Herbstwetter fast schon kitschige Kulisse.

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Wir bewundern Wiesen voller Herbstzeitlosen, Disteln, Bergflockenblumen, Schwalbenwurzenzian, verschiedene Beeren und vieles mehr, auch Gämsen zeigen sich uns immer wieder.

Nach unserer zweiten kurzen Rast am Issjöchl geht es fast nur mehr bergab, vorbei am König Max – Stollen bei den Herrenhäusern. Wir kehren auch kurz in die Obleitner – Kapelle ein, benannt nach ihrem Gestalter, dem bekannten Haller Bildhauer Karl Obleitner. Hier wacht die Heilige Barbara aber schon viel länger als Schutzpatronin aller Bergleute über das Salzbergwerk und die dort Beschäftigten.

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Die Obleitner-Kapelle beim König-Max-Stollen im Halltal

Danach geht es zurück nach St. Magdalena und über den Knappensteig retour zum Ausgangspunkt.

Um 14 Uhr sind alle glücklich und zufrieden wieder im Tal, beeindruckt von der wunderbaren Tiroler Bergwelt!

Die Route im interaktiven Ortsplan

 

 

0,0346 km² blaues, frisches Bergglück!

Möls See

Endlich ein warmer Sommertag am Wochenende. Nach kurzem Blick auf die Karte war klar, dass es heute kein Gipfel werden würde, sondern ein 16°C frischer Bergsee im hinteren Wattental – meine tierische Begleitung eingepackt und schon ging´s los!

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Meine Leckerlies dabei, dann bin ich startklar!

Mit Hundeleckerlies und Jause ausgerüstet, starteten wir vom Parkplatz Lager Walchen. Da es auf diesem Weg von Gebirgsbächen nur so wimmelt, ist die Runde Möls See eine perfekte Runde mit einem wanderfreudigen Hund im Sommer!

Kurz nach dem Kasernengebäude des Bundesheeres teilt sich der asphaltierte Weg. Hier weist uns ein Schild (eines der wenigen Schilder auf dieser Runde) den Weg nach rechts Richtung Mölser Niederleger und Mölser Hochleger. Flott geht es hinauf entlang des Forstweges. Schon bald säumen Zirben den Wegrand und kurz nach dem Mölser Niederleger wird der Blick zum Talschluss des Mölstals immer beeindruckender und malerischer.

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Talschluss mit Blick auf das Mölsjoch und hinten rechts die Naviser Sonnenspitze

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Blick hinaus auf das Karwendel

Nach gut 1 ¼ h erreichten wir den Mölser Hochleger. Hier den Abzweig zwischen den Almhütten hindurch nicht verpassen! Linker Hand führt der Weg nun an einem Bachlauf entlang steil hinauf zum Möls See.

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Die letzte Steilstufe hinauf zum Möls See

…in gut 20min brachten wir dieses etwas steilere Stück hinter uns…und schon war der Hund im See! 🙂

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Möls See – Zeit zum Rasten und Füße/Pfoten kühlen

Der Möls See liegt idyllisch eingebettet auf 2240m vor uns. Schnell waren die Schuhe ausgezogen und die Füße hineingestreckt. Brrrrrr herrrrrrrlich!!!

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Am östlichen Ende des Möls Sees folgte noch ein Anstieg von 100hm hinauf auf die Mölser Scharte 2379m. Der 360° Ausblick von hier oben…unbezahlbar!

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Blick auf den Möls See und die Kette der Seekarspitze – Sunntiger – Malgrübler – Haneburger

Wer hier noch nicht genug hat, kann noch den Mölser Berg 2479m in Angriff nehmen. Im stetigen auf und ab leicht zu erreichen –  leider muss man einen Großteil des Weges wieder retour gehen.

Wir genossen an diesem Tag lieber noch einmal die Aussicht von hier oben. Jausnen und schauen kann man ja nie genug!

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Blick in die Stubaier Alpen mit ihren vielen Gletschern

Irgendwann mussten wir uns von der grandiosen Aussicht trennen und zur Lizumer Hütte absteigen. Entlang von Übungs-Schützengräben und Murmeltierbauten muss man den Weg teilweise suchen, aber auch das ein oder andere Murmeltier zeigt dem Wanderer manchmal wo es lang geht – oder eben nicht. 🙂

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Die imposanten Tarntaler Köpfe und der Lizumer Reckner

Ab der Lizumer Hütte führt der Zirmweg in einer knappen ¾ h zurück zum Parkplatz Lager Walchen. Die schattenspendenden Zirben taten nun wirklich gut. Und auch das ein oder andere Bächlein wurde noch einmal genutzt.

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Der Zirmweg hinaus zum Lager Walchen

 Falls ihr mal wieder in unserer Region unterwegs seid – mit oder ohne Hund – ist diese Runde wirklich empfehlenswert! Die reine Gehzeit beträgt ca 5h, je nach Verweildauer am See kann diese natürlich schnell überschritten werden! 😀

Hinweis: Man befindet sich in militärischem Sperrgebiet – bittet achtet auf Hinweistafeln und checkt vorab die Schießzeiten!

Yoga im Freien für unsere Gäste

Diesen Sommer haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen: Die Sommer-Urlaubsaktivitäten für unsere Gäste. Jeden Tag bieten wir verschiedene Aktivitäten an – fast immer kostenlos und immer interessant, lustig, abwechslungsreich und bereichernd. Für einen unvergesslichen Urlaub in Tirol.

Heute mache ich bei der Yogastunde mit Claudia, die ab sofort bis 31. Oktober 2016 jeden Dienstag um 8 Uhr in Hall in Tirol stattfindet, dabei.

YOGA im Freien – Morgenstund´ hat Gold im Mund

Wir starten um 8 Uhr im Hofratsgarten bei der Burg Hasegg, wo sich wie so oft in Hall historische Gemäuer mit herrlicher Natur zu einem Stelldichein treffen.DSC08130

Yogatrainerin Claudia begrüßt uns und erklärt kurz, wie die Stunde ablaufen wird. Heute legen das Hauptaugenmerk auf eine breite Brust-Dehnung und den Schultergürtel – ideal für verspannte Menschen wie mich, die viel vor dem PC sitzen.

Das Wichtigste: Jeder führt die Übungen so aus, wie es für ihn heute am besten passt. Nicht jeden Tag ist jeder gleich beweglich – und Ehrgeiz ist völlig fehl am Platz. Man muss auch nicht beweglich sein, es reicht, wenn man bereit ist, sich auf seinen Körper einzulassen.

Nach einigen lockernden und aufwärmenden Sequenzen starten wir mit verschiedenen Positionen.

Rmx4b9Während mir bei einigen, wie bei der „Plank Pose“ ziemlich warm wird, sind andere entspannend und tun Geist und Seele wohl.

Schon nach einer Viertelstunde merke ich, wie die anfängliche Anspannung in meinen Muskeln allmählich verschwindet und einem lockeren, relaxten Gefühl Platz macht.

Claudia macht uns darauf aufmerksam, immer auf unseren Atem zu hören. Das ist gar nicht so leicht, sollte man sich doch gleichzeitig auch auf die jeweilige Sequenz konzentrieren. Doch sie hat Recht: Nichts beruhigt und erdet mehr, als den eigenen Atem ruhig den Körper durchströmen zu hören.

Nach einer Dreiviertelstunde kommt noch der entspannende Schlussteil – einige Minuten in der „Savasana“-Position (bedeutet übersetzt „Totenstille“) und einer Übung nach Jacobson, dann ist die Yogastunde beendet. Ich fühle mich leicht, beschwingt und ausgeruht. Ein idealer Start in den Tag!

Yogamatte - Yogastunde für Gäste Region Hall-Wattens

Die Yogastunde findet jeden Dienstag im Rahmen der Urlaubsaktivitäten 2016 statt und ist für Gäste mit Gästekarte kostenlos, sonst € 5.- pro Person. Anmelden kann man sich hier.

Treffpunkt: Tourismusbüro Hall, Unterer Stadtplatz 19

Alle weiteren Infos über die Region: www.hall-wattens.at

 

Eine Kräuterwanderung in Tirol mit Susi

Susi Vianello ist ausgebildete Kräuterpädagogin und gibt ihr Wissen regelmäßig an die Gäste unserer Region weiter.

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In diesem Blogbeitrag schildert sie uns, wie eine Kräuterwanderung mit ihr aussieht:

Der Ausgangspunkt für unseren Kräuterspaziergang war das Tourismusbüro in Tulfes. Nach einer kurzen Vorstellung meinerseits sowie der Teilnehmenden wurden Allgemeines und Wissenswertes über Kräuter erklärt, z. Bsp.: Wo sammelt man Kräuter? Wieviel einer Pflanze darf man abpflücken? Worin transportiere ich das Gesammelte nach Hause?

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Wir marschierten los zur Ortskirche und von dort Richtung Süden zu einem Bauernhof, der direkt am Beginn des Speckbacherweges liegt. Links und rechts dieses Weges gibt es wunderschöne, ungedüngte Wiesen wo wir mit den Erklärungen und auch mit dem Sammeln der verschiedensten Kräutlein beginnen konnten. Ich erläuterte Inhaltsstoffe, Wirkung und Verwendung von Holunder (natürlich aufgrund der Jahreszeit noch ohne Blüten), Spitzwegerich, Breitwegerich, Schafgarbe, Wiesenbärenklau, Gänsefingerkraut, Giersch, Gundermann, Sauerampfer, Hirtentäschel, Johanneskraut (auch noch ohne Blüte), Bärlauch.

Um sich die einzelnen Kräuter leichter merken zu können, gibt es nette Sprichworte wie: „Ist der Stängel kantig und rau, ist es Wiesenbärenklau!“ Oder zum Beispiel den Giersch nennt man auch im Volksmund „die göttlichen Drei“ –der Stängel ist dreikantig mit immer drei Blättern.

Die Teilnehmer bekamen während des Wanderns als Aufgabe von mir, jedes besprochene Kraut zu finden und ein wenig davon zu sammeln. Im Anschluss daran besprachen wir die einfache Herstellung von Kräutersalz.

TIPP– Selbstgemachtes Kräutersalz: Die gesammelten Kräuter trocknen und unter das Salz mischen, besonders gut eignet sich dafür grobes Meersalz.

Nach einer guten Stunde Marsch machten wir kehrt und spazierten zurück zum bekannten Kräuterplatzl im Ort.

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Der liebevoll hergerichtete Rastplatz mit kleinen Bänken und Tischen lädt Alt und Jung  zum gemütlichen Verweilen ein, oder auch zum Zubereiten und Verkosten der gefundenen und gesammelten Pflänzchen. Meine mitgebrachten Zutaten – Topfen, Sauerrahm, Kräutersalz und Pfeffer – wurden in einer kleinen Schüssen verrührt, mit den gesammelten, beim Brunnen gewaschenen, klein geschnittenen Kräutern vermischt und auf selbstgebackenem Bärlauchbrot verkostet. Alle waren begeistert, wie gut Einfaches schmecken kann!

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Zum Schluss gab ich den Teilnehmern noch zwei nette Sprichworte mit auf den Weg.

„Kräuter wachsen wann, wo und weil wir sie brauchen!“

„Für den Traurigen ist jede Blume ein Unkraut, für den Glücklichen ist jedes Unkraut eine Blume!“

Wer Lust hat, mit Susi oder ihrer Kollegin Claudia auf Entdeckungsreise ins Reich der Kräuter zu gehen, kann das jeden Dienstag im Rahmen unserer Urlaubsaktivitäten 2016 machen!

Yoga beim Riesen der Swarovski Kristallwelten

Noch bis zum 12. September 2015 gibt es in den Swarovski Kristallwelten in Wattens verlängerte Öffnungszeiten (bis 19:30 Uhr, Donnerstag bis Samstag bis 22:00 Uhr), zudem gibt es ein vielfältiges Sommerprogramm für alle Wetterlagen.

Neu: Yoga-Fans finden in Einzelworkshops oder 4-Wochen-Kursen Ruhe und Entspannung in der erweiterten Gartenlandschaft der Swarovski Kristallwelten.

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Yoga im Park der Swarovski Kristallwelten (c)Swarovski Kristallwelten

Wenn die Sommerhitze über den Alpen liegt, spenden die unterirdischen Wunderkammern mit ihrem kühl funkelnden Kristall Schatten und Abkühlung – und bieten an Regentagen Rückzug in Kultur und ausgedehntes Shopping. Bei nassem Wetter lockt  überdies der Spielturm gerade junge Gäste an. Und die neue Gartenlandschaft mit ihrer beeindruckenden Kristallwolke bietet ohnehin bei jeder Witterung optische Überraschungen.

Als Allwetter-Ausflugsziel präsentieren sich die erweiterten Swarovski Kristallwelten auch dank des speziellen Sommerprogramms, das unter anderem am 14. August mit einem „Dinner unter dem Kristallhimmel“, noch bis zum 12. September mit zahlreichen musikalischen „Performances“ in der Abenddämmerung sowie speziellen Themenführungen aufwartet. Ein besonderes Highlight dieses Sommers ist das neue Yoga-Angebot.

Entspannende Aussichten: Yoga im Garten des Riesen

Ob als kleine Auszeit vom Alltag oder als bewusstes, gesundes Aufbautraining: Yoga ist gut für Geist, Körper und Seele. Die neu gestaltete Gartenlandschaft der Swarovski Kristallwelten bietet dafür eine inspirierende Kulisse. In verschiedenen Yoga-Kursen unter der kompetenten Führung von Susanne Erhart von mindmoves finden sowohl Yoga-Einsteiger als auch Fortgeschrittene Ruhe und Entspannung. Die Kurse finden in regelmäßigen Abständen statt, buchbar als Einzelworkshop oder als vierwöchige Kurseinheit, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Nähere Informationen zu Terminen, Uhrzeiten und Kursbeiträgen online unter www.swarovski.com/kristallwelten

Terminübersicht Yoga: Workshops und 4-Wochen Kurse
Noch bis 13. August: Yin Yoga – 4-Wochen Kurs (jeden Donnerstag 18:00 bis 19:00 Uhr)
2. bis 23. September: Yin Yoga  – 4-Wochen Kurs (jeden Mittwoch 17:00 bis 18:00 Uhr)
8. September: Balance Yoga – Workshop (17:00 bis 18:30 Uhr, max. 12 Personen)
15. September: Yoga für die Wirbelsäule – Workshop (17:00 bis 18:30 Uhr, max. 12 Personen)
22. September: Chakra Yoga – Workshop (17:00 bis 18:30 Uhr, max. 12 Personen)

Teilnahmegebühren: Workshop: EUR 12,00  |  4-Wochen Kurs: EUR 48,00

750 Jahre alte Zirbe ist der älteste Baum Tirols

 Viele von euch kennen sicher den Zirbenweg oberhalb von Hall und Innsbruck – er ist einer der beliebtesten Wanderwege im Inntal und auch sehr familienfreundlich. Alle Infos zum Zirbenweg gibt es hier. Doch was die meisten bis jetzt nicht wussen: Ein wahrer „Baum-Methusalem“ befindet sich unweit des Zirbenwegs!

Hoch über der mittelalterlichen Stadt Hall in Tirol befindet sich seit gut 750 Jahren die Heimat des ältesten lebenden Baumes in Tirol: die nicht über Wege zugängliche Zirbe steht inmitten der 26 Hektar großen Naturwaldzelle „Ampasser Kessel“ in unberührter Natur. Aufgrund der Unzugänglichkeit des Areals war das Gebiet über die Jahrhunderte für Holznutzung nicht interessant und blieb so glücklicherweise in ihrer Ursprünglichkeit erhalten.

Der älteste Baum Tirols steht nahe des Zirbenwegs.

Der älteste Baum Tirols steht nahe des Zirbenwegs.

Der außergewöhnliche Baum hat im Laufe seines Lebens eine große Anzahl von geschichtlichen „Großereignissen“ überdauert: Die Entdeckung von Amerika, die Erfindung des Buchdrucks, viele Kriege, den heroischen Andreas Hofer… die Liste könnte endlos fortgeführt werden. Er ist auch älter als das bekannteste Adelsgeschlecht Österreichs, die Habsburger. Unser Baum – Oldie wuchs bereits vor(!) der Gründung der Habsburger Dynastie im Jahre 1273 als junger Sprössling heran.

Der Baum ist seit den 1920er Jahren als Natudenkmal ausgezeichnet.

Der Baum ist seit den 1920er Jahren als Natudenkmal ausgezeichnet.

Vor knapp 90 Jahren wurde die Zirbe dann schon 1926 als Naturdenkmal ausgezeichnet. Der Baum beheimatet auch zahlreiche Pflanzenarten; so geben verschiedenartige Flechten, die für eine sehr reine Luftqualität sprechen, dem Methusalem ein archaisches Aussehen. Auch mehrere Spechtfamilien haben die 1.880 Meter hoch gelegene Zirbe mit ihren Nisthöhlen als Brutplatz auserkoren: Neben Buntspechten leben auch Schwarz- und Dreizehenspechte in dem unberührten Naturraum.

Klein, fruchtig, köstlich: Die Wald-Erdbeere

Die Wald-Erdbeere gehört zu den Rosengewächsen und wächst hauptsächlich an Waldrändern und Lichtungen. Sie dient den Menschen sowie vielen Tieren schon seit langem als Nahrung, was auch die botanische Artbezeichnung ausdrückt (vesca=essbar). Sie ist außerdem eine Heilpflanze und wurde im Mittelalter in der Malerei als Symbolpflanze häufig abgebildet – was viele nicht wissen: Die Wald-Erdbeere ist nicht die Wildform der Gartenerdbeere!Kräuter_2

Die Wald-Erdbeere ist eine mehrjährige, krautige und wintergrüne Pflanze, welche 5 -25 cm hoch wird und somit auch wesentlich kleiner ist als die Gartenerdbeere. Die Stängel der rosettenförmigen Pflanze tragen wenige, weiße, fünfzählige Blüten, bei denen sich in der Mitte etwa 20 gelbe Staubblätter befinden. Sie blühen je nach Standort von April bis Juni und danach bilden sich im Laufe des Sommers die kleinen, roten Wald-Erdbeeren, um die es sich botanisch gesehen um eine Sammelnussfrucht handelt, nicht um eine Beere.

In der Volksmedizin und im Volksglauben werden Erdbeerblätter aufgrund des Gerbstoffgehaltes als Heilmittel bei Durchfall verwendet. Man übergießt die klein geschnittenen Blätter mit heißem Wasser, lässt sie fünf bis zehn Minuten ziehen, seiht den Tee ab und trinkt mehrmals täglich eine Tasse. Ein berühmter schwedischer Botaniker aus dem 18. Jhd. soll sich angeblich durch eine Kur aus Erdbeerblättertee und frischen Wald-Erdbeeren von der Gicht befreit haben!

Die Früchte der Wald-Erdbeere sind seit Menschengedenken das Symbol der Weltlust, der Verlockung und der Sinnesfreude. Eine zweite Bedeutung hat diese Pflanze im Christentum. Mit den rosenförmigen Blüten, keinen Dornen, den Beeren ohne Kern und Schale, das gleichzeitige Tragen von Früchten und Blüten ist sie zum Sinnbild der Rechtschaffenheit geworden. Sie ist auch oft Begleitpflanze auf mittelalterlichen Gemälden von Maria.

Tipp: Wer Lust hat, die Flora und Fauna unserer schönen Region unter fachkundiger Führung zu entdecken, kann dies ab Mai 2015 hier im Rahmen des Wochenprogramms tun.

Mit den Öffis zum Wandergenuss im Karwendel

Der Naturpark Karwendel hat zusammen mit der Sektion Oberland des DAV und zahlreichen Tourismusverbänden und Verkehrsbetrieben eine 98seitige Broschüre herausgebracht, die Ein- und Mehrtagestouren mit öffentlicher Anreise von München und/oder Innsbruck vorstellt.

Das Projekt wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung kofinanziert. Begleitet und unterstützt wurde von der Euregio Zugspitze-Wetterstein-Karwendel.

Umweltfreundlich unterwegs

Der Naturpark Karwendel macht es sich zur Aufgabe, für die BesucherInnen und die Natur meinen Mehrwert zu schaffen und aufzuzeigen, wie man ausgewählte Ein- und Mehrtagestouren ohne PKW bewältigen kann. Dabei ist die öffentliche Anreise nicht nur bequemer und umweltfreundlicher, sie ermöglicht auch Touren mit unterschiedlichem Start- und Endpunkt, wie z.B. Überschreitungen und Durchquerungen.Wandern (c)hall-wattens.at (1)

Breite Plattform für die öffentliche Anreise 

Dass es ein wachsendes Interesse für solche Projekte gibt, beweist die gezielte Nachfrage zahlreicher Karwendelfreunde und –Innen nach der vor wenigen Tagen publizierten Broschüre. Dass als Partner des EUREGIO-Projekts alle angrenzenden Tourismusverbände in Tirol und Bayern ebenso wie alle relevanten öffentlichen Verkehrsbetriebe gewonnen werden konnten, freut Autor Franz Straubinger: „Damit haben wir die besten Voraussetzungen, um viele Gäste zu erreichen und zu einer grünen Anreise zu motivieren.“Wandern (c)hall-wattens.at (15)

Der Inhalt: Wanderungen, Fahrpläne und vieles mehr

Die erste Ausgabe von Wandern mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Karwendel umfasst 18 verschiedene Wandertouren in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und beinhaltet zudem sowohl Verhaltenstipps im Gebirge sowie Empfehlungen für die Sicherheit. Auch sanfte Touren für SeniorInnen und Familien werden angeboten. Für einige Touren gibt es von IVB und Postbus Gratis-Rückfahrtickets, die bis 31.10.2015 eingelöst werden können.
Die Broschüre ist kostenlos in vielen Kundencentern der öffentlichen Verkehrsbetriebe und den angrenzenden Tourismusverbänden, z.b. dem TVB Büro Hall in Tirol und Absam sowie dem DAV Oberland und der Sektion Innsbruck erhältlich. Unter www.karwendel.org/anreise steht die Broschüre zum Download bereit.

Fakten zum größten Naturpark Österreichs

Der Naturpark Karwendel umfasst beinahe das gesamte Karwendelmassiv und ist mit einer Fläche von 727 km² das größte und älteste Tiroler Schutzgebiet und der größte Natur-park Österreichs. Aufgrund seiner Topographie verfügt das Karwendel über einen überdurchschnittlich hohen Anteil an natürlichen Lebensräumen wie Urwäldern und Wildflüssen und beherbergt eine hohe Anzahl europaweit bedeutender Tier- und Pflanzenarten wie beispielsweise Steinadler, Weißrückenspecht und Frauenschuh. Seit Jahrhunderten prägen Alm-, Forst und Jagdwirtschaft als klassische alpine Nutzungsformen das Gebiet. Die alpintouristische Erschließung begann in der zweiten Hälfte des 19. Jhds. und bietet in ihrer heutigen Ausprägung mit mehr als 50 bewirtschafteten Hütten und Almen zahlreiche Möglichkeiten für unterschiedliche Formen des Alpinismus.

Weitere Information unter www.karwendel.org