Schlechtwettertipps für den Tirol-Urlaub

Das Wetter ist zur Zeit ja nicht gerade ideal für Outdoor – Aktivitäten – doch das ist noch lange kein Grund für Langeweile im Urlaub! Hier die besten Ideen für ein abwechslungsreiches Programm*:

*sämtliche Tipps machen natürlich auch bei Schönwetter Spaß 😉

 

14636-Münze-101.Das Museum Münze Hall kann man entweder mit einem Audio – Guide oder einem Führer besichtigen. Spannende Einblicke in die Welt der Münzen und Ausblicke auf die Stadt garantiert! http://www.hall-wattens.at/de/haller-muenze-burg-hasegg.html 

Wilder Mann am Brunnen

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2. Mit der kostenlosen Gästekarte, der „Schatzkarte“, gibt es jeden Tag ein umfangreiches Programm. So werden zum Beispiel regelmäßig spannende Stadtführungen ermäßigt oder sogar kostenlos angeboten: http://www.hall-wattens.at/de/sommerprogramm.html

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f3. Die Swarovski Kristallwelten haben täglich von 09 bis 18:30 Uhr geöffnet In der funkelnden Glitzerwelt lässt sich spielend ein ganzer Nachmittag verbringen – es gibt viele tolle Workshops für Kinder! http://www.hall-wattens.at/de/kristallwelten.html

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kulinarik-nudeln4. Wenns draußen regnet, sitzt es sich gleich noch einmal besser in den zahlreichen Tiroler Gasthäusern! Einfach mal durchprobieren: http://www.hall-wattens.at/de/infoessen-trinken.html 

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TirolwerbungPhil Somer5. Noch ein kulinarischer Tipp: Haben Sie schon einmal original Tiroler Apfelstrudel gebacken oder einen Betrieb der „Tiroler Schnapsroute“ besucht? Unbedingt ansehen: Schnapsroute http://www.hall-wattens.at/de/tiroler-schnapsroute.html
Apfelstrudel – Backen: http://www.hall-wattens.at/de/sommerprogramm.html

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Inge und Markus präsentieren die Produkte im TVB - Büro Copyright: Stadtmarketing Hall in TIrol

6. Ob Kleider, Schuhe, Schmuck, Delikatessen oder Skulpturen: In der Haller Altstadt gibt es viel zu sehen (und auch zu kaufen) in den liebevoll gestalteten Auslagen der Geschäfte. Einen kostenlosen Shoppingführer gibts im TVB-Büro in Hall!

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7. Ob AustellunClarimusi_73_52c931d27a4e5gseröffnung, Livemusik oder Volkstheaterstück: Besuchen Sie eine der zahlreichen Veranstaltungen in der Region – viele davon sind sogar kostenlos: http://www.hall-wattens.at/de/veranstaltungskalender-1.html

 

Der Vogelmensch und Skisprunglegende Toni Innauer im Gemeindemuseum Absam

Dienstag, 18. März 2014, 20 Uhr
Gemeindemuseum Absam

Eintritt frei

Ein früher Dokumentarfilm von Werner Herzog über den in den 1970er Jahren seine Konkurrenz weit überragenden Schweizer Schiflieger Walter Steiner. Herzog zeigt Steiner als einen Menschen, der ganz genau um den tagtäglichen Selbstbetrug, der sportlichen Spitzenleistungen vorausgeht, weiß. »Die Schiflieger hören es nicht gerne, wenn man von Angst spricht. Sie sprechen von Respekt vor der Anlage oder von was weiß ich. Nur nicht von Angst«, sagt Steiner und lacht.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb 1975 über Herzogs Film: »Nichts ist zu hören von jenem unsäglichen Kumpelton, mit dem üblicherweise Sportmoderatoren ihre Gesprächspartner duzend zu konfrontieren pflegen. Er beläßt Steiner die Aura, die einem Menschen, der Ungewöhnliches leistet, zukommt. Und Herzog kann es sich leisten, die Konstruktionsprinzipien seines Films offenzulegen, Kamerapositionen, Zeitlupentechnik zu erklären, ohne daß die Faszination seiner Reportage leidet. Denn die kommt nicht von der technischen Perfektion, sondern von einem Menschen, an dessen Schicksal wir Anteil nehmen.«

InnauerNach einem Sturz im – damals noch jugoslawischen – Planica, wo der Film bei der ersten Schiflug-Weltmeisterschaft 1972 gedreht wurde, kann der Zuschauer nachvollziehen, wie Steiner schlagartig in den Selbsterhaltungsmodus wechselt. Steiner springt unmittelbar nach dem Unglück ein zweites Mal. »Wenn ich nicht gesprungen wäre, hätte ich eine große Angst bekommen vor dem Schifliegen. Sobald ich wieder einen Sprung gestanden hatte und wusste, dass es geht … dann war das die Rettung für mich«, sagt Steiner in Herzogs Kamera, die Stirn noch blutverschmiert. Walter Steiner gewann den Wettbewerb schließlich in fast absurder Überlegenheit. Herzog vermerkte es als Randnotiz. Noch heute kennt man Walter Steiner in der Schweiz unter seinem Spitznamen: »Der Vogelmensch«.

Nach der Filmvorführung gibt es ein persönliches Gespräch mit Skisprung – Legende Toni Innauer.

Jazz we can! im Gemeindemuseum Absam

Freitag, 25.10.2013

»Minimaler Jazz mit maximaler Wirkung«, so versuchte die Tiroler Tageszeitung den Stil von Hi5 zu beschreiben. freiheit Am Vorabend des Nationalfeiertags kommen sie wieder in den Dachboden des Gemeindemuseums, um eine Aussage, die vier Jahre vor dem Staatsvertrag des Jahres 1955, nämlich im Jahr 1951 gemacht wurde, musikalisch zu interpretieren: »Es ist mehr Vitalität im Jazz als in jeder anderen Kunstform unserer Zeit. Vitalität stammt aus einem Gefühl, das frei ist. Aber Neurotiker fürchten sich, ein freies Gefühl zu erleben.

Seit dem letzten Krieg sind wir überwältigt von einem Gefühl der Unsicherheit. Um diese Unsicherheit zu überwinden, wenden sich die Leute rückwärts in glücklichere Zeiten. Wir leben also in einer Zeit der Sehnsucht. Sehnsucht bringt eine Vorwegnahme deines Urteils, weil Du vorher zu wissen glaubst, was später geschieht. Das macht die Leute neurotisch.« ( Lennie Tristano, Cool-Jazzer in DER SPIEGEL am 11. 4. 1951)

Eintritt frei!

Mehr Veranstaltungen in der Region unter http://www.hall-wattens.at/events

Die Zillertaler Geiger – ein Themenabend im Gemeindemuseum Absam

 Die Zillertaler Geiger – Film und Musik

Freitag, 9. August ab 20 Uhr
Eintritt frei

Ein Dokumentarfilm von Bert Breit aus dem Jahr 1976.
Anschliessend spielt die Schwendberger Geigenmusig
in der Bogner-Veranda Absam.

 Der im 17. Jahrhundert beginnende Siegeszug der Instrumente der Streicherfamilie hat die Geige als führendes und melodietragendes Instrument, sei es im Orchester, in kleineren Besetzungen oder in der solistischen Rolle zu einem Sinnbild des »Klassischen« in der Musik verklärt. So ist in Vergessenheit gebracht worden, dass gerade in der traditionellen Tanzmusik die Geige lange Zeit das zentrale Instrument gewesen ist : Für Bergbauern im Zillertal z. B. war die Geige ein wichtiges Instrument ihrer Tanzmusik. Gelehrt und gelernt wurde nach Gehör, die Musikanten nahmen zu den Festen oft weite Wege auf sich und spielten für wenig Lohn die ganze Nacht. Doch am Ende des 19. Jahrhunderts wurden die ländlichen Streichergruppen immer mehr von den kräftigeren Blechbläsergruppen ersetzt.

In Tirol hat sich die Tradition des Geigenspielens lange im Passeier- und Zillertal erhalten – es ist durch ein hartes, eckiges rhythmisches Spielen dominiert.

Historische Radiocollage im Gemeindemuseum Absam

Verweigerung.
Oder das Leben des Bauern ist ein langer Werktag.
Eine Dokumentation über den Tiroler Bauernkrieg
und Michael Gaismair

Eine Radiocollage von Bert Breit

Freitag 19. Juli 20 Uhr
Gemeindemuseum Absam
Eintritt frei

1525 hatten Knappen, Bauern und Bürger, wie Gaismair einer war,
gegen die rückwärts gewandte Macht von Adel und Klerus in Tirol
aufbegehrt. Das, was wir heute als Tiroler Bauernkrieg bezeichnen,
wird in den habsburgischen Ländern zu einem » sozialen Systemkonflikt «
( so der Historiker Jürgen Bücking ) …

Weitere Informationen unter www.museumabsam.at

Ausstellungseröffnung im Gemeindemuseum Absam

Freitag, 10. Mai 2013, ab 20 Uhr mit Buffet und Musik im Gemeindemuseum Absam

Die Künstlerin Barbara Markl-Sonnweber lebt seit 2003 in Absam und ist in Silz aufgewachsen.
»Ich male und zeichne schon seit Kindesalter und habe vor Jahren begonnen
intensiv Kurse zu besuchen und bei diversen Künstlern zu malen. Beim Malen geht es mir darum, die Farben und Formen in Harmonie zu bringen … einem unbewussten Vorgang zu folgen, um dann die Bilder bewusst auszuarbeiten. « ( Barbara Markl-Sonnweber ) Seit mehr als sechs Jahren stellt sie ihre Werke auch öffentlich aus.

Muss man die Dinge so malen, wie man sie sieht ? Auf diese Frage, die sich auch Barbara Markl-Sonnweber in ihren Bildern stellt, hat ein bekannter Maler einmal geantwortet: » Ich bemerkte, dass die Malerei einen selbständigen Wert hat, unabhängig von der sachlichen Schilderung der Dinge. Ich fragte mich, ob man nicht die Dinge eher so malen müsste, wie man sie kennt, als wie man sie sieht. Da die Malerei eine ihr eigene Schönheit hat, kann man eine abstrakte Schönheit darstellen, die Malerei.

Samtag, 11. Mai bis Sonntag, 2. Juni 2013

Öffnungszeiten: Freitag 18 – 21 Uhr, Samstag und Sonntag 14 – 18 Uhr im Gemeindemuseum Absam

Mehr Informationen zu Kunst & Kultur in der Region unter www.hall-wattens.at

Mit Lot und Schnur und Wachsteller…

Samstag, 13. April 16 bis 19 Uhr
Teilnahme kostenfrei

Stollen-Vermessen wie im 16. Jahrhundert
Ein Workshop für Nicht-TechnikerInnen
im Gemeindemuseum Absam

Bei diesem Workshop haben Sie die Möglichkeit, selbst ein Stück Stollen mit einfachen historischen Werkzeugen zu vermessen und eine Grubenkarte zu zeichnen.

Das Workshop beginnt mit einem Rückblick auf Vermessungsmethoden im Bergbau ab dem 15. Jahrhundert – also auf Methoden, die auch am Salzberg im Halltal angewandt wurden.

Außerdem wird der Weg des Kompass von der Seefahrt zum Bergbau nachverfolgt und Sie erfahren Grundsätzliches über die historische Winkel- und Längenmessung …

Nach der kurzen Einführung vermessen Sie dann mit Loten und Schnüren die Länge, Lage und Geometrie von zwei Stollen, die mit Holzrahmen und Klebebändern am Dachboden des Museums aufgebaut sind.

Die Instrumente haben wir speziell für diesen Workshop nach historischen Quellen aus dem 16. Jahrhundert rekonstruiert (u. a. den Wachsteller zur Winkelmessung und den
Alpenkompass nach Agricola).

Anschließend übertragen sie die Vermessungsergebnisse auf eine Papierrolle und wir zeichnen eine Grubenkarte, mit der wir grafisch den Durchschlagspunkt unserer zwei
Stollen ermitteln und kontrollieren.

So lernen Sie Techniken kennen, die u. a. die historisch bedeutende Grubenkarte des Halltals von Alexander Troner aus dem Jahr 1555 möglich gemacht hat.

Anmeldung erbeten unter 0676 / 84 05 32 700
oder mats.breit@mac.com

Mehr Veranstaltungen in der Region unter www.hall-wattens.at/events

jazzwecan – Konzert der Jazzband Gelée Royal

Samstag, 24. März 2013, 20 Uhr  im Gemeindemuseum Absam

Die Veranstaltungsreihe „jazzwecan“ im Gemeindemuseum Absam geht weiter: Heuer werden die Musiker von HI5 in unterschiedlichen Formationen über das ganze Jahr verteilt im Gemeindemuseum Absam auftreten. Drei Monate nach dem Weihnachtskonzert startet der Gitarrist Philipp Ossanna mit der Band Gelée Royal. Denn das Besondere an Gelee ist sein außerordentlich hohe Fähigkeit, Wasser in Molekülen einzufangen und damit zu »verfestigen«. Dazu muss die Mischung aus Geliermittel und Wasser nur abkühlen. So kann man mit einem Blatt Gelatine ( das sind zwei Gramm ) mehrere Deziliter Wasser binden. Dieser Prozess ist aber auch umkehrbar, wenn man Gelee erwärmt : es schmilzt dann im Mund und gibt die enthaltenen Aromastoffe frei.

Und musikalisch geht das auch: Wenn man Bass, Drums, Trompete und Gitarre durch das Spielen entsprechend erwärmt, kommen die Aromastoffe der beteiligten Musiker voll zur Wirkung – Gelée Royal improvisieren jenseits »verfestigter « Substanzen und setzen dabei Jazz, Funk und Powerpop frei!

Eintritt frei

Mehr Musikveranstaltungen in der Region: www.hall-wattens.at/events

Link zum Gemeindemuseum Absam: www.museuamabsam.at

Lesung: Die Epoche des Papiers

Freitag, 18. Jänner 2013, 20:00 Uhr im Gemeindemuseum Absam

Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung, Berlin) liest aus seinem 2012 bei HANSER erschienen Buch:

Weisse Magie – Die Epoche des Papiers

Eintritt frei

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„Die Zugkräfte der Geschichte sind mit dem Papier im Bunde, und das Papier wiederum mit der Poetik: Dies ist die in beeindruckender Materialfülle belegte Hypothese des Buchs.

Wie in den fachübergreifenden Kulturwissenschaften inzwischen üblich, vereinigt Lothar Müllers Buch über „Weiße Magie“ die Technik- mit der Wirtschaftsgeschichte, die Medien- mit der Literaturwissenschaft, die Mikro- mit der Makrohistoire.

Dabei bestechen seine Gelassenheit im Ton, die Klarheit der Darstellung und seine sprühenden Interpretationen.

„Man muss die kluge Ökonomie bewundern, mit der Lothar Müller uns digital-analoge Zwitterwesen durch die glücklicherweise unabgeschlossene Epoche des Papiers navigiert.“ (Die TAZ über „Weisse Magie“)

Bilder vom Salzberg

Offizielle Ausstellungseröffnung am Freitag, den 11.01.2013 um 20:00 Uhr im Gemeindemuseum Absam

Frau Marianne Mair aus Absam ( 1926 – 2011 ) hat ein umfangreiches
Bildarchiv mit über 5.000 Farbdias hinterlassen. In ihren Diakästen sind
neben Naturaufnahmen, Blumenmotiven und Landschaftsaufnahmen auch zahlreiche
Aufnahmen aus dem Halltal rund um den Salzbergbau zu finden. Bereits Anfang
der 1960er Jahre hat sie das Leben und die Arbeit im Absamer Halltal – über
Tag und unter Tag – ausführlich dokumentiert, wobei sie nicht Bilder » geknipst «,
sondern viele ihrer Motive bewusst gewählt und fotografiert hat. In den letzten
Jahren vor der Schließung des Salzbergbaus und der Saline 1967 sind so fast 700
Dias entstanden: Ein Laugwerk von innen mit technischen Details, der legendäre
Unimog, die Schmiede im Halltal, Ausflüge der Salzberger mit Ehefrauen, die Verwüstungen im Herrenhaus Anfang der 1970er Jahre, die Thermokompression in
der Saline Hall, Lawinen- und Murenabgänge, Faschingsfeiern, Umzüge … Aus
diesem Fundus hat das Gemeindemuseum Absam ca. 200 Bilder ausgewählt, die
ab 11. Jänner im Dachboden auf zwei Leinwänden gezeigt werden. Mit den Kommentaren,
Erinnerungen, Anmerkungen und Auskünften der Besucherinnen und
Besucher zu diesen Fotos soll nach der Ausstellung ein kleiner Fotoband entstehen.

Eintritt frei

ÖffnungsZeiten
Freitag ……..18 bis 21 Uhr
Samstag ……14 bis 18 Uhr
Sonntag ……14 bis 18 Uhr